Brandsicherheits-Check für 400 städtische Wohnungen

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Brandsicherheits-Check für 400 städtische Wohnungen
Die Salzburger Stadtpolitik reagiert auf den tödlichen Brand eines Hochhauses in London vor knapp einem Monat: Jetzt sollen alle Gebäude der  Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaft (GSWB) einen Brandsicherheits-Check erhalten.

Ende Juni, nach dem verheerenden Brand in einem Londoner Hochhaus, hat Bürgermeister Heinz Schaden einen Brandsicherheits-Check für alle 400 städtischen Gebäude veranlasst – auch wenn Experten ein derartiges Feuer in Österreich für unmöglich halten. Auf Initiative des Bürgermeisters wird nun auch die GSWB – die Stadt hält 40% der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaft – eine Überprüfung, insbesondere sämtlicher Wohngebäude, durchführen.

GSWB: Dämmungen und Feuerwehrzufahrten in Check

Für die brandsicherheitstechnische Überprüfung der stadteigenen Gebäude hat ein Experten-Team von Berufsfeuerwehr und städtischer Immobiliengesellschaft SIG bereits mit der Ist-Analyse begonnen. Mit Unterstützung von Fachleuten der Baubehörde, des Hochbaus und der KGL (Kommunal GSWB Liegenschaftsverwaltung) werden brandsicherheitsrelevante Daten, u.a. Gebäudeklasse, Anlage und Ausstattung der Stiegenhäuser, Art der Löschwasserversorgung, Feuerwehrzufahrten und Art der Fassadendämmung für alle 400 Gebäude erhoben. Die gesammelten Fakten werden die Basis für eine Prioritätenliste zur Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen bilden, die bis zum Herbst vorliegen soll.

Schaden und GSWB einigen sich auf Brandsicherheits-Check

„Wir wollen überall dort, wo wir als Stadt Einfluss nehmen können, die selben Sicherheitsstandards für die Bewohnerinnen und Bewohner gewährleisten.“, betont Heinz Schaden, der sich nach einvernehmlicher Festlegung im Stadtratskollegium bereits per Brief an die GSWB gewendet hat, via Aussendung. „Wir wären auch selbstständig tätig geworden“, bestätigt GSWB-Geschäftsführer Bernhard Kopf die Position des Stadtoberhaupts. Bei den neu errichteten Gebäuden, etwa in der Strubergasse, seien die Brandschutzmaßnahmen über die Standards hinaus umgesetzt worden; bei älteren Wohnhäusern werde man jetzt forciert überprüfen, wo Nachbesserungen möglich sind.

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