Die wichtigsten Baustellen für 2017 in Salzburg

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Diese Baustellen kommen 2017 auf uns zu. (Symbolbild)
Diese Baustellen kommen 2017 auf uns zu. (Symbolbild) - © Bilderbox
Auch 2017 kommen auf Salzburgs Autofahrer wieder einige Baustellen zu. Um die Belastung möglichst gering zu halten, trafen sich am Mittwoch Vertreter des Landes, der Stadt Salzburg, der Asfinag, der Salzburg AG und des Staatlichen Bauamts Traunstein zu Abstimmung der Arbeiten.

Auf den Autobahnen im Bundesland Salzburg stehen in diesem Jahr drei Großbaustellen an. Rund 32 Millionen Euro werden von Seiten der Asfinag investiert.

  • März bis April 2017: Dammstabilisierung auf der A10 bei Reit im Pongau
  • Juni bis September 2017: Lärmschutz auf der A1 bei der Anschlussstelle Salzburg-Nord
  • August bis Dezember 2017: Lärmschutz auf der A10 beim Knoten Ennstal

Weitere Infos dazu findet ihr HIER.

Rund acht größere Bauvorhaben sollen im laufenden Jahr auf Salzburgs Landesstraßen realisiert werden.

baustellen

Rund 2.000 Baustellen in der Stadt Salzburg

“Hot Spot” der Bautätigkeiten ist naturgemäß auch in diesem Jahr wieder die Stadt Salzburg. Hier werden jährlich rund 2.000 Baustellen von den unterschiedlichsten Leitungsträgern durchgeführt. Angesichts dieser Zahl ist eine Abstimmung zwischen allen Betroffenen unerlässlich, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. “In den Ausbau und die Erneuerung dieser Infrastruktur investiert die Stadt heuer wieder mehr als vier Millionen Euro”, so Baustadträtin Barbara Unterkofler (NEOS), die die beiden wichtigsten städtischen Baustellen in diesem Jahr herausstrich.

“Nachdem im vergangenen Jahr der erste Teil der Schwarzstraße vom Gebirgsjägerplatz bis zur Auerspergstraße abschließend saniert wurde, bekommt nun auch das letzte Stück von der Auerspergstraße bis zur Staatsbrücke mit der Oberflächensanierung ab März den endgültigen Feinschliff. Eine der größten Herausforderungen in den kommenden zwölf Monaten wird jedoch die Kanalsanierung am Rudolfskai. Im Bereich von Sebastian-Stief-Gasse bis zum Krankenhaus der Barmherzigen Brüder muss der Kanal, der einer der ältesten in der Stadt ist, dringend erneuert werden”, betonte Unterkofler. Die genauen Zeitpunkte der Baustellen müssen noch abgesprochen werden.

Abstimmung mit Bayern über die Staatsgrenze hinweg

Sebald König vom staatliches Bauamt Traunstein sieht die Baustellenkoordinierung sehr positiv, da sie über die Landesgrenzen hinweg notwendig sei und sehr gut funktioniere: “Aus der Abstimmung des letzten Jahres gibt es bei uns einen Nachholbedarf: Es geht konkret um zwei Deckenbauprojekte mit größeren Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr: Das erste auf der B304 an der Grenze Freilassing-Salzburg, das zweite auf der B20 im Bereich Freilassing. Spürbare Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr werden die Stützmauersanierungen am Bodenberg im Bereich des kleinen Deutschen Ecks Schneizlreuth-Lofer/Unken haben, die mit einer ampelgeregelten einspurigen Verkehrsführung auf der B21 erfolgen. Kritisch anmerken möchte ich das Fehlen einer dringend notwendigen weiteren Brücke im Bereich zwischen Freilassing-Salzburg und Laufen-Oberndorf.”

Im Bild (v.li.): Horst Ebner, Vorstand Salzburg AG, Sebald König, Staatliches Bauamt Traunstein, Stadträtin Barbara Unterkofler, Landesrat Hans Mayr, Stadtrat Johann Padutsch , Rainer Kienreich, Geschäftsführer Asfinag und Christian Nagl, Landesbaudirektor./LMZ/Mayer Im Bild (v.li.): Horst Ebner, Vorstand Salzburg AG, Sebald König, Staatliches Bauamt Traunstein, Stadträtin Barbara Unterkofler, Landesrat Hans Mayr, Stadtrat Johann Padutsch , Rainer Kienreich, Geschäftsführer Asfinag und Christian Nagl, Landesbaudirektor./LMZ/Mayer ©

Straßenbauvorhaben im Vorfeld abgestimmt

“Die Koordination von Großprojekten verlief in der Vergangenheit zu meiner Zufriedenheit. Kleinbaustellen, die früher nur bedingt abgestimmt waren, können ebenfalls massive Auswirkungen auf den Verkehr haben. Im Laufe des Jahres werden wir das von der Salzburg AG entwickelte Planungstool Plan2gether für die Koordinierung nützen können, dies erhöht die notwendige Transparenz der Maßnahmen aller Beteiligten”, resümiert Landesrat Hans Mayr, der diese jährlichen Abstimmungstreffen vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat.

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