Mord und Selbstmord in Henndorf: Täter nimmt Motiv mit ins Grab

Akt.:
Eine Freundin fand die Leichen am Tatort.
Eine Freundin fand die Leichen am Tatort. - © APA/Neumayr/Archiv
Ende Dezember schockierte eine Bluttat ganz Salzburg: Ein 43-Jähriger erschoss in Henndorf (Flachgau) seine Mutter, einen ihrer Hunde und dann sich selbst. Was ihn dazu bewegt hat, wird für immer ein Rätsel bleiben: Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Die Ermittlungen rund um die Bluttat in Henndorf wurden nun eingestellt, wie der Polizeisprecher Hannes Hollweger auf Anfrage von SALZBURG24 bestätigte. Die Ermittler hätten in alle Richtungen ermittelt. Freunde, Bekannte und auch die ehemalige Lebensgefährtin des 43-Jährigen wurden befragt – ohne Ergebnis. Auch einen Abschiedsbrief hatte es nicht gegeben, teilte Hollweger mit. Der Akt wird an die Staatsanwaltschaft weitergegeben.

Warum hat der Sohn seine Mutter erschossen?/APA/Neumayr/Archiv Warum hat der Sohn seine Mutter erschossen?/APA/Neumayr/Archiv ©

Henndorf: Bluttat gibt viele Rätsel auf

Der Täter zog vor einigen Monaten wieder zu seiner 74-jährigen Mutter in das Haus in Henndorf. Offenbar war zuvor eine Beziehung in die Brüche gegangen, wie salzburg.orf.at berichtete. Zwischen 27. und 29. Dezember kam es schließlich zur Bluttat. Der Sohn schnappte sich ein Kleinkalibergewehr und tötete seine Mutter mit zwei Schüssen. Dann dürfte er auf einen der drei Hunde der 74-Jährigen gezielt und abgedrückt haben. Der Vierbeiner starb ebenfalls. Dann ging der 43-Jährige in eine Stallung auf dem Grundstück, richtete die Waffe gegen sich selbst und erhängte sich gleichzeitig. Eine Freundin der 74-Jährigen fand am 29. Dezember die Leichen.

Tatmotiv bleibt unklar

Über das Tatmotiv war viel spekuliert worden. Psychischen Probleme, finanzielle Sorgen und Beziehungsprobleme wurden kolportiert. Keiner der Gründe konnte bestätigt werden. „Der Täter hat das Motiv mit ins Grab genommen“, meinte Hollweger.

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