20. Februar 2012 13:01; Akt.: 20.02.2012 13:01

Städtetourismus boomt: Nächtigungsplus in Wien im Jänner 2012

Nächtigungsplus: Städtereisen in Wien waren 2011 sehr gefragt. Nächtigungsplus: Städtereisen in Wien waren 2011 sehr gefragt. - © Bilderbox.at
Der Städtetoursimus boomt weiterhin in Wien. Nach den Rekordzahlen in 2011 haben die Beherbergungsbetriebe in Wien auch heuer im Jänner ein massives Nächtigungsplus erziehlt.

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Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen in Wien um 11,5 Prozent auf 675.000, geht aus den aktuellen Berechnungen der Statistik Austria hervor.

Nächtigungsplus in Wien im Jänner 2012

Besonders große Zuwächse verzeichnete Österreichs Metropole bei den Urlaubern aus Brasilien (plus 74 Prozent), China (plus 69 Prozent), der Türkei (plus 64 Prozent) den Vereinigten Arabischen Emiraten (plus 60 Prozent), Saudi Arabien (plus 43 Prozent), Japan (plus 40 Prozent) und Russland (plus 37 Prozent). Weniger Urlauber kamen dafür aus Italien (minus 7 Prozent).

Obwohl das Bettenangebot im Jahresabstand um 8 Prozent auf 3.900 Einheiten stieg, verbesserte sich die durchschnittliche Bettenauslastung von 38 auf durchschnittlich 39,4 Prozent. Die Zimmerauslastung lag im Durchschnitt bei rund 49 Prozent (Jänner 2010: rund 47 Prozent).

Wiener Hotels konnten Umsatz steigern

Im Gesamtjahr 2011 steigerten die Wiener Hotels ihren Nächtigungsnettoumsatz (ohne Frühstück, Heizungszuschlag und Umsatzsteuer) im Jahresabstand um 9,4 Prozent auf 492,98 Mio. Euro. Damit wurde das bisher umsatzstärkste Jahr 2008, in dem die Fußball-EM stattfand, übertroffen – damals flossen 487,4 Mio. Euro in die Kassen.

Den größten Umsatzbeitrag lieferten im Vorjahr die Deutschen mit einem Volumen von 96,89 Mio. Euro (plus 7 Prozent). Merklich nachgelassen haben die Gäste aus Österreich mit einem Umsatzminus von 4 Prozent auf 82,69 Mio. Euro.

Deutlich mehr gaben dafür die Russen aus, die für einen Nächtigungsumsatz von 24,1 Mio. Euro (plus 40 Prozent) sorgten. Einen starken Umsatzzuwachs generierten auch die Schweizer mit einem Plus von 20 Prozent auf 16,13 Mio. Euro.

(APA/Red)



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