Start für Kulturplattform Donauraum in Wien

Das versteckte Kulturerbe entlang der Donau will ein neues internationales Projekt ins Bewusstsein rücken. Unter der Leitung von Österreich startet am Donnerstag die Kulturplattform Donauraum, mittels der sich derzeit sechs Länder gemeinsam den verborgenen Schätzen entlang des Flusses widmen wollen. Das in Wien präsentierte Vorhaben wird zu einem Großteil von der EU finanziert.

Konkret sind es 85 Prozent des 1,7 Mio. Euro umfassenden Budgets, wie aus den Presseunterlagen hervorgeht. Neben Österreich beteiligen sich auch Deutschland, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Serbien an dem Vorhaben, für das man in weiterer Folge “schließlich alle 14 Länder der EU-Donauraumstrategie” gewinnen möchte. Die “Hidden Heritage Hot Spots” sollen durch Kunst sichtbar und erfahrbar gemacht werden, wobei man diese zu “neuen, innovativen Kulturrouten” verbinden und dadurch auch touristisch nutzbar machen möchte.

Begleitend ist auch eine wissenschaftliche Studie geplant, die weiteres Datenmaterial und Informationen zu den Erbestätten liefern soll. Als Ergebnis verspricht man nicht nur klassische Ausstellungen, sondern auch digitale Visualisierungen. Nach dem heutigen Auftakt mit dem Workshop “Discovering Hidden Heritage” ist für das Frühjahr 2018 eine Veranstaltung in Linz geplant, bei der es um die Vermittlung von Geschichte geht. Im Herbst 2018 steht in Regensburg kultureller Austausch im Fokus. Angesetzt ist das Projekt vorerst bis Juni 2019.

(APA)

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