Stefan Kraft will Gelbes Trikot beim “Grande Finale” anbehalten

Der Salzburger will sein Gelbes Trikot behalten.
Der Salzburger will sein Gelbes Trikot behalten. - © ASSOCIATED PRESS
Stefan Kraft hat auch in Planica noch viel vor. Nach seinen zwei WM-Goldenen, dem Skiflugweltrekord und dem Sieg bei der neuen “Raw-Air”-Serie will der Salzburger beim Saisonfinale in Slowenien seinen ersten Weltcupgesamtsieg und die kleine Kugel im Skifliegen einheimsen.


“Planica wird natürlich sehr spannend. Es ist dort von der Stimmung her immer sehr cool und die Schanze liegt mir. Wir sind jetzt voll im Skifliegen drinnen, für dieses Finale braucht man sich nicht extra zu motivieren”, betonte Kraft nach dem Ende der von Wetterkapriolen beeinträchtigten “Raw Air” in Norwegen.

Kraft mit 31 Punkten vor Stoch

Kraft geht mit 31 Punkten Vorsprung auf Kamil Stoch in das Abschlusswochenende, bei dem zwei Einzel- und ein Teambewerb auf dem Programm stehen. Auch in der Skiflugwertung ist der am Sonntag in Vikersund siegreiche Doppelolympiasieger aus Polen mit 56 Punkten Rückstand in Lauerstellung. Seine anhaltende Topform lässt ihn aber beruhigt in Richtung “Grande Finale” blicken. “Ich weiß genau, was ich zu tun habe. Planica liegt mir sehr gut. Ich weiß, dass ich momentan sehr gut Skifliegen kann. Und ich hoffe natürlich, dass ich das Gelbe nicht mehr aus der Hand gebe.”

Salzburger in Topverfassung

Auf der früheren Weltrekordschanze war er 2015 einmal Dritter, im Vorjahr verbuchte er dort zwei zehnte und einen zwölften Rang. Seine derzeitige Topverfassung macht ihn diesmal freilich auch dort zum Sieganwärter. Wie Kraft kann der in Vikersund drittplatzierte Michael Hayböck ebenfalls guter Dinge nach Planica reisen. “Es taugt mir natürlich irrsinnig, dass es für mein erstes Podium im Skifliegen gereicht hat. Es ist wieder voll aufgegangen, von Sprung zu Sprung kommt auch das Selbstvertrauen zurück”, so Hayböck.

Außerdem komme mit Planica eine Anlage, die ihm und seinem Zimmerkollegen Kraft besser liege als der Rekordbakken in Vikersund. “Es ist eine Schanze, wo man das Fliegen ein bisschen mehr genießen kann, weil man hoch hinausspringt und gleich weiß, wie der Sprung geht. Ich hoffe natürlich, dass ich auch dort solche Sprünge zeigen kann”, sagte der Oberösterreicher.

(APA)

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