Stickstoffalarm in Kaprun sorgt für Feuerwehreinsatz

Die FF Kaprun war mit zwei Atemschutztrupps vor Ort.
Die FF Kaprun war mit zwei Atemschutztrupps vor Ort. - © FF Kaprun
Ein Brandalarm in Kaprun (Pinzgau) riss in der Nacht auf Donnerstag die Feuerwehrleute aus dem Schlaf. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Stickstoffaustritt den Alarm auslöste. Schwerer Atemschutz war gefordert.

Um 3:21 Uhr löste die Landesalarm- und Warnzentrale in Kaprun einen Brandalarm aus. Ein Brand im Betriebsgebäude des Umspannwerks in der Kesselfallstraße sei ausgebrochen, lautete die Information an die Freiwillige Feuerwehr Kaprun und die Betriebsfeuerwehr des Umspannwerks. Ein Feuer fanden die Florianis am Einsatzort aber gar nicht vor, wie die Feuerwehr berichtete.

Kaprun: Feuerwehr kann nur mit Atemschutz ins Objekt

„Am Einsatzort stellten wir fest, dass die Brandmeldeanlage bzw. die Sprinkleranlage mit einem vermutlichen Stickstoffaustritt im Objekt ausgelöst hat“ so der Kapruner Ortsfeuerwehrkommandant Gerhard Lederer. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte konnten nur unter der Zunahme von schwerem Atemschutz das Gebäude betreten und mit speziellen Messgeräten die erforderlichen Messungen durchführen. Die Messungen ergaben erhöhte Werte an Stickstoffgehalt im Gebäude. Mit mehreren Überdruckbelüftern wurde das Gebäude anschließend belüftet, damit ein Zugang ohne schweren Atemschutz gegeben war.

Alarmauslöser bleibt unbekannt

Insgesamt standen zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr Kaprun. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Kaprun beendet. Die Betriebsfeuerwehr Kaprun blieb am Einsatzort. Die Polizei sowie das Rote Kreuz waren ebenfalls im Einsatz. Gefahr für Anrainer und Umwelt bestand keine. Verletzt wurde niemand. Der Auslösegrund für den Alarm ist bis dato nicht geklärt.

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