Gabi Burgstaller spricht sich gegen Einsparungen bei den Fachhochschulen aus. - © Wildbild/Archiv
Die sehr praxis- und berufsorientierte Ausbildung an den Fachhochschulen sei ein großes Plus, das man nicht leichtfertig einem Einsparungsziel opfern dürfe, meinte die Landeshauptfrau. Die große Nachfrage durch Studierende einerseits, aber auch die sehr hohen Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt andererseits seien für Salzburg Grund genug, weiter in die FH-Standorte zu investieren.
Burgstaller verlangte vom Bund eine verbesserte Koordination der Ausbildungsangebote und -standorte: “Was wir nicht brauchen, ist ein Wildwuchs quer durch alle Bundesländer.” Die Landeshauptfrau verwies in diesem Zusammenhang auf ihre Initiative in der Landeshauptleute-Konferenz, eine bundesweite Bedarfserhebung durchzuführen und darauf aufbauend einen österreichweiten Entwicklungsplan für die FH-Ausbildung für Gesundheits- und Pflegeberufe zu erstellen. “Die nachhaltige Deckung des Bedarfs bei den Pflegeberufen erfordert auch eine überregionale Betrachtung und vor allem Koordination.”