Strabag verlässt die Industriellenvereinigung

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Strabag kehrt der Industriellenvereinigung den Rücken
Strabag kehrt der Industriellenvereinigung den Rücken - © APA
Die Strabag verlässt die Industriellenvereinigung (IV). Diese Meldung des “Trend” bestätigen der APA beide Seiten. Nach außen hin wird die Sache nüchtern bzw. nicht kommentiert. “Wir haben die Kosten und den Nutzen einer Mitgliedschaft gegeneinander abgewogen und uns dann zu diesem Schritt entschlossen”, heißt es von der Strabag. Die IV sagt zum Vorgang aus “vereinsrechtlichen Gründen” nichts.

Hinter den Kulissen werden die Vorgänge von Kennern als persönliche Angelegenheit zwischen dem Strabag-Großaktionär sowie -Ex-Chef Hans Peter Haselsteiner und dem IV-Präsident Georg Kapsch in seiner Funktion als Kapsch-Chef begründet. Es geht in erster Linie um die Anti-Öxit-Kampagne des Bau-Tycoons gegen den FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer – die zu einer Art Zerwürfnis zwischen den beiden Unternehmern geführt haben soll.

Dem Vernehmen nach hätte Haselsteiner seinen früheren LiF-Parteikollegen Kapsch als Unternehmer gerne mit an Bord gehabt. Kapsch soll anfangs interessiert gewesen sein, die Kampagne war ihm dann aber zu hart und er zog nicht mit, wie es von informierter Seite zur APA heißt. Dann soll es Streit gegeben haben. Kapsch sagt laut “Presse”, dass es keinen Streit gegeben habe und er sich daher nicht vorstellen könne, dass seine Absage der Grund für Haselsteiners Austritt aus der IV war.

(APA)

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