“Ich wollte aufzeigen, wie heute Umverteilung stattfindet. Ich habe viele israelische und jüdische Freunde, die nichts Antisemitisches erkennen – selbstverständlich ist kein Antisemitismus mit dem Bild verbunden”, so Strache laut ORF beim Gespräch im Wiener Kursalon Hübner. Die Kritik an der Zeichnung sieht er als Ausdruck “der Angst, die man hat, dass Heinz-Christian Strache stärkste politische Kraft wird”.
Angesprochen auf die Umfragewerte für Frank Stronachs neue Partei meint Strache, dass damit versucht werde, “künstliche Bilder zu schaffen, die davon abzulenken versuchen, dass es bei der nächsten Wahl das Duell Strache gegen Faymann geben wird”. Stronach werde keinen Erfolg haben, die FPÖ sei immer der Schmied, daher gebe es keinen Grund, die Interessenvertretung woanders zu suchen. Auch wenn er sich selbst als “weder links noch rechts” einordnen möchte, sieht Strache rechts von der FPÖ keinen Platz.
Die Frage, wie lange er als aktuell am längsten amtierender Parteichef noch in der Politik bleiben möchte, “wird demokratisch von den Bürgern zu entscheiden sein. Ich will die Ohnmacht der Bürger überwinden, dafür braucht man Macht”.
(APA)