3. Oktober 2012 13:07; Akt.: 3.10.2012 13:35

Strache sieht ÖVP-Skandal in Birnbacher-Prozess

Als “sehr hart, aber gerecht” kommentiert FPÖ-Chef Strache das Urteil u.a. gegen Ex-Landes-ÖVP-Chef Martinz im Birnbacher-Prozess. Er stellte die Causa heute als einen “Skandal, der eindeutig die ÖVP in Kärnten betrifft” dar. Strache trat außerdem an, um den verstorbenen Kärntner LH Jörg Haider – “der sich nicht mehr wehren kann” – zu verteidigen.

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Der Steuerberater Birnbacher habe in dem Verfahren versucht, sich mit seinen Aussagen über ein “System Haider” abzuputzen und andere hineinzuziehen, um selbst so gut wie möglich aus der Sache herauszukommen. Dass Haider involviert gewesen sei, seien aber nur jeder Grundlage entbehrende Behauptungen Birnbachers, der vor seinem Geständnis ja auch lange die Unwahrheit gesagt habe.

Strache spielt Verhältnis zur FPK herunter

Befragt nach einem Rücktritt von FPK-Politikern bei einer Anklage distanzierte er sich einerseits von der FPK und meinte andererseits, ein solcher werde nicht nötig sein, weil es nicht zur Anklage kommen werde. “Ich bin nicht Parteichef der FPK”, die nur ein “Kooperationspartner” der FPÖ sei, sagte Strache. Im übrigen sei er der Meinung von FPK-Landeshauptmann Dörfler, dass die diversen Korruptionsermittlungen gegen FPK-Politiker nicht zur Anklage führen würden.

(APA)

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