Straße in Japan eingebrochen: Krater wird immer größer

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Die Gegend wurde evakuiert
Die Gegend wurde evakuiert - ©
Ein riesiges Loch hat sich in der japanischen Stadt Fukuoka in einer fünfspurigen Straße aufgetan. Der etwa 30 Meter breite Krater gab am Dienstag den Blick auf Stützpfeiler angrenzender Gebäude frei. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie in der Früh zunächst zwei einzelne Löcher im Asphalt immer größer wurden.

Das Loch, das schließlich so breit wie die Straße war, tat sich in der Nähe des Hakata-Bahnhofs auf, dem wichtigsten Bahnhof der Stadt. Die Polizei sperrte die Umgebung ab und räumte benachbarte Gebäude. Verletzte gab es demnach nicht.

“Es war noch etwas dunkel draußen und ich habe mich erst gefragt: Fällt die Straße wirklich?”, sagte ein junger Mann dem öffentlichen Rundfunksender NHK. Die beiden Löcher seien immer größer geworden. Als die Ampel einer nahegelegenen Straßenkreuzung umgefallen sei, sei ihm klar geworden, dass er sich besser in Sicherheit bringen sollte.

Krater in Japan bereits zwei Stockwerke tief

Der Krater wurde noch größer und war am Vormittag zwei Stockwerke tief. Er füllte sich mit Wasser aus zerbrochenen Rohren. Die Verkehrsbehörde der Stadt erklärte, das Loch in der Straße könne mit Erweiterungsarbeiten für eine U-Bahn zusammenhängen. Die Bauarbeiten wurden eingestellt, als Arbeiter steigendes Grundwasser in der Grube bemerkten, wie Medien berichteten. Kurz darauf hätten sich die Löcher in der Straße aufgetan. Bürgermeister Soichiro Takashima kündigte eine Untersuchung an.

Fukuoka ist die größte Stadt auf der südlichsten japanischen Hauptinsel Kyushu. Ihr Bahnhof ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, an dem auch Hochgeschwindigkeitszüge halten.

(APA/ag.)

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