Beim Sprung vom Rand des Weltalls wird Baumgartner mit 320 Metern pro Sekunde in etwa so schnell wie eine Gewehrkugel sein. - © APA/Luke Aikins
Geplant ist, dass der 43-Jährige mit einem Ballon auf 90.000 Fuß – rund mehr als 27.000 Kilometer – aufsteigt, um dort mit einem Fallschirm abzuspringen. Für die eigentliche Stratos-Mission ist ein Ausstieg in mehr als 36 Kilometern Höhe geplant.
Er sei “so excited”, ließ der Salzburger via Facebook wissen. Für ihn begann der Tag noch vor dem Morgengrauen mit einem medizinischen Check. Der Sprung selbst ist für Nachmittag europäischer Zeit angesetzt. Was Baumgartner und seinem Team noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte, ist das Wetter: Denn Windgeschwindigkeiten von mehr als sechs km/h – also schon ein besseres Lüfterl – verhindern, dass der Heißluftballon starten kann, wie Red Bull am Montag mitteilte.
Baumgartners Stratos-Weltrekord-Sprung könnte im August stattfinden: Dabei will der 43-Jährige die Schallmauer durchbrechen und nach ungefähr fünfeinhalb Minuten auf der Erde landen. Auf die von Red Bull gesponserte High-Tech-Mission bereitet er sich seit Jahren vor. Baumgartner erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 1.100 km/h. Möglich ist das durch die “dünne” Luft in der Stratosphäre. Der extrem niedrige Druck würde die Flüssigkeiten im Körper zum Kochen bringen. Baumgartner wird deshalb in eine Art Raumanzug gepackt. (APA)