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Strauss-Kahn stellt sich Vernehmung zu Sex-Partys

Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist am Dienstag im Polizeigewahrsam zu seiner Teilnahme an Sex-Partys verhört worden. Die Befragung in der nordfranzösischen Stadt Lille sollte klären, ob der 62-Jährige möglicherweise an Zuhälterei beteiligt war und von veruntreuten Firmengeldern profitierte, mit denen die Partys bezahlt worden sein sollen.

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Die Kriminalpolizei von Lille nahm Strauss-Kahn am Morgen in Gewahrsam, was in Frankreich in der Regel bis zu 48 Stunden dauert. In Sonderfällen kann das Verhör, das in einem offiziellen Ermittlungsverfahren münden könnte, auf vier Tage verlängert werden. Der frühere Hoffnungsträger der Sozialisten bestreitet nicht, an Sex-Partys teilgenommen zu haben. Zwei Unternehmer aus der Region Lille, David Roquet und Fabrice Paszkowski, hatten laut Zeugen die Treffen organisiert und bezahlt. Sie luden dazu Frauen in Luxushotels nach Paris und Washington ein.

Unklar ist, ob Strauss-Kahn wusste, dass es sich bei den Eingeladenen um Prostituierte handelte. Die Polizei versucht auch herauszufinden, ob "DSK" die Herkunft des Geldes kannte, mit dem die Partys bezahlt wurden und ob er dafür Gegenleistungen in Aussicht stellte. Roquet und Paszkowski bestreiten das.

Strauss-Kahns Beteiligung an den Sex-Partys wurde bereits im Herbst bekannt. Der frühere IWF-Chef wollte daraufhin so schnell wie möglich vernommen werden. Seine Anwälte bezeichneten die Berichterstattung über die Affäre als "mediale Lynchjustiz". In einem im Herbst erschienenen Buch schrieb auch "DSK"-Biograph Michel Taubmann über die Teilnahme des Sozialisten an Swinger-Partys. "Aber normalerweise sind die Teilnehmer solcher Nächte keine Prostituierten", fügte der Ex-IWF-Chef dem Buch zufolge hinzu.

Die Affäre kam durch Ermittlungen ins Rollen, die rund um das Luxushotel Carlton in Lille begannen. Auch dort sollen - allerdings offenbar ohne Strauss-Kahn - Sex-Partys stattgefunden haben.



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