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Studiengebühren: Parteinachwuchs über Burgstallers Vorschlag empört

Studenten- wie Schülervertreter der SPÖ haben sich am Freitagnachmittag in einer Aussendung gegen "eine konservative Politik" ausgesprochen. Studenten- wie Schülervertreter der SPÖ haben sich am Freitagnachmittag in einer Aussendung gegen "eine konservative Politik" ausgesprochen. - © Neumayr/Archiv
Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) hat sich mit ihrem Vorschlag auf Wiedereinführung der Studiengebühren nach dem Vorbild der Fachhochschule (FH) Salzburg den Ärger des Parteinachwuchs eingefangen. Studenten- wie Schülervertreter der SPÖ haben sich am Freitagnachmittag in einer Aussendung gegen "eine konservative Politik" ausgesprochen, "die auf Kosten der Studierenden geht und letztendlich nur noch Reichen ein sorgloses Studium ermöglicht".

"Wenn Burgstaller von Studiengebühren spricht, macht sie elitäre und konservative Bildungspolitik. Sie weiß genau, dass Studiengebühren nur selektieren. Das Recht auf Bildung ist dann nur noch ein Recht der Reichen", wetterte Donat Klingesberger, Vorsitzender des VSStÖ Salzburg. Es sei falsch zu behaupten, dass sich die finanzielle Situation der Hochschulen durch Studiengebühren ändere, denn die FH Salzburg funktioniere gleich wie die FH Oberösterreich, wobei es in Oberösterreich keine Studiengebühren gebe. Auch die Behauptung, dass es an der FH Salzburg keine Beschwerden gäbe, sei nicht richtig.

Proteste auch von den Jusos Salzburgs

Proteste kamen auch von den Jusos Salzburgs: "Burgstallers Vorstellungen von einem Studiengebühren-Modell haben mit der Sozialdemokratie wenig zu zu tun. Der einzige Weg, die Bildungseinrichtungen gerecht zu finanzieren, wäre über neue Mittel durch eine Vermögenssteuer", so Jusos-Vorsitzender Tarik Mete. Und die Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler Salzburg (AKS Salzburg), Amelie Rakar, droht mit Protestmaßnahmen: "Es ist ein deutliches Zeichen, wenn alle roten Jugendorganisationen aus Salzburg klar Stellung gegen Studiengebühren beziehen. Sofern Burgstaller das nicht sehen will, ist es wohl wieder an der Zeit für Demonstrationen und zugemauerte Parteizentralen." (APA)

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