Sturm “Gonzalo”: 485 Einsätze in Oberösterreich

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Sturm “Gonzalo”: 485 Einsätze in Oberösterreich
Eine arbeitsreiche Nacht haben die Feuerwehren in Oberösterreich hinter sich: 185 Einheiten mit gut 2.300 Helfern wurden zu insgesamt 485 Einsätzen gerufen. Etliche Häuser wurden abgedeckt und Bäume umgerissen. Kaum ein Landesteil wurde verschont. Nach vorläufigen Meldungen gab es zumindest einen Verletzten.


Gegen 22 Uhr wurden die ersten Schäden im Innviertel gemeldet, von da an gingen bis 2 Uhr nahezu pausenlos irgendwo im Land die Sirenen. Bäume knickten um, blockierten Straßen und beschädigten Stromleitungen.

20.000 Haushalte ohne Strom

Laut Energie AG waren knapp 20.000 Haushalte vorübergehend ohne Strom. Die Netz Oberösterreich arbeitete bereits während der Nachtstunden an der Behebung, in unwegsamen Gebieten musste man aber auf Tageslicht warten. In der Früh waren noch um die 600 Haushalte ohne Versorgung.

Zahlreiche Häuse abgedeckt

Auch etliche Häuser wurden abgedeckt. Beispielsweise in Bad Ischl (Bezirk Gmunden) riss der Sturm das Dach des Technozentrums teilweise herunter und wehte es auf ein gegenüberliegendes Wohngebäude. Eine Person wurde dabei laut Feuerwehr verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden. Über ihren Zustand war nicht bekannt.

Der Hinterburg-Tunnel auf der Pyhrnautobahn (A9) war in der Nacht zwei Stunden lang wegen eines witterungsbedingten Stromausfalls gesperrt. Ansonsten gab es laut Asfinag nur kleinere Behinderungen durch umgestürzte Bäume, aber keine größeren Probleme oder Sperren.

 

Das abgedeckte Dach des Technozentrums im Bad Ischl./FF Bad Ischl Das abgedeckte Dach des Technozentrums im Bad Ischl./FF Bad Ischl ©

Viele Einsätze in Wels

Im Stadtgebiet von Wels beispielsweise waren bis kurz vor 2 Uhr früh 14 Einsätze für die FF Wels und die BTF Fritsch abzuarbeiten, womit Wels noch mit einem sprichwörtlichen “Blauen Auge” davon gekommen ist, berichtet die Feuerwehr. Die meisten Einsätze galten dem Freimachen von Verkehrswegen von Bäumen, Ästen und diversen anderen Gegenständen. Auch eine Brandmeldeauslösung und ein abgedecktes Dach im Stadtteil Pernau waren zu bewältigen. Insgesamt standen in der Nacht 40 Kräfte im Einsatz.

Sturmschäden im Bezirk Schärding

Auch in Wallensham im Bezirk Schärding hatten die Feuerwehrleute nach dem Sturmtief “Gonzalo” alle Hände voll zu tun. Dort blockierten mehrere umgestürzte Bäume die Straßen. Ein Baum neben der Straße knickte komplett um und drohte auf die Straße zu stürzen. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Brunnenthal wurde der Baum dann mittels Seilwinde gesichert und in weiterer Folge zerlegt werden.

 

Sturmschäden in Wallensham./Foto: FF Wallensham  Sturmschäden in Wallensham./Foto: FF Wallensham ©

Zu weiteren Sturmeinsätzen wurde die Feuerwehr Wallensham noch in die Ortschaften Wallensham, Eggersham und Atzmanning verständigt. Gegen 02:15 Uhr konnte die Mannschaft der Feuerwehr dann wieder einrücken.

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