Sturm Graz empfängt am Samstag Rapid

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Zweimal Klassiker Steiermark gegen Wien
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Das 150. Bundesliga-Duell zwischen Sturm Graz und Rapid Wien in der 13. Bundesliga-Runde am Samstag (16.00 Uhr) gilt als richtungsweisend. Drei Punkte liegen die Grazer hinter den drittplatzierten Wienern, Sturm ist vier Runden ungeschlagen. Am Abend (18.30 Uhr) empfängt die Wiener Austria den SC Wiener Neustadt, die Admira spielt gegen Angstgegner Ried und der WAC hat den SCR Altach zu Gast.


“Wir haben klare Vorstellungen, wie wir spielen wollen”, erklärte Neo-Trainer Franco Foda. “Aber es wird auch Zeit benötigen. So ein Prozess geht nicht von heute auf morgen.” Zumindest hat Sturm unter dem zurückgekehrten Meistercoach in zwei Spielen noch kein Gegentor erhalten. Großes Thema bei den Hütteldorfern ist die Effizienz. In den vergangenen drei Spielen sind Tore nur nach Eckbällen gelungen – trotz phasenweise klarer spielerischer Überlegenheit. Die Chancenverwertung ist für Trainer Zoran Barisic nicht nur Kopf-, sondern auch Übungssache. “Der Beste ist der, der am meisten trainiert”, meinte der Wiener.

Für Gerald Baumgartner ist es angesichts des siebenten Tabellenplatzes “fünf vor zwölf”, dementsprechend fordert der Austria-Trainer drei volle Erfolge in den kommenden acht Tagen. Den Anfang soll ein Heimsieg gegen Schlusslicht Wiener Neustadt machen. “Einige Spieler haben in den vergangenen Wochen den Ernst der Lage ganz sicher nicht begriffen”, befand Baumgartner. Die Folge werden personelle Änderungen sein. Wr. Neustadt will die knifflige Situation in Wien-Favoriten für einen Sensationscoup nützen. “Wir wollen dagegenhalten und schnelle Konterstöße setzen”, umschrieb Trainer Heimo Pfeifenberger den Matchplan.

Admira Wacker Mödling hat an Ried keine guten Erinnerungen. In den letzten 17 Ligaspielen gab es keinen Sieg, dazu reichte es in den jüngsten 16 Heimpartien gegen die Oberösterreicher zu keinem vollen Erfolg. Am Samstag nehmen die Schützlinge von Coach Walter Knaller in der eigenen BSFZ-Arena den nächsten Anlauf, diese Unserie im “Kellerduell” des Achten mit dem Neunten zu beenden. “Es kommen jetzt die Mannschaften, die unsere Kragenweite haben. Deshalb wollen wir in der Südstadt natürlich punkten”, sagte Ried-Trainer Oliver Glasner.

Der WAC hat sich in den ersten zwölf Runden der Fußball-Bundesliga einen Zehn-Punkte-Polster auf Aufsteiger Altach und damit einen direkten Konkurrenten um einen Europacupplatz erarbeitet. Geht es nach der Truppe von Chefcoach Dietmar Kühbauer, so soll dieser auch nach dem direkten Duell des Zweiten mit dem Vierten in der Lavanttal-Arena zumindest bestehen bleiben. Die Gäste aus Vorarlberg erwartete er sehr defensiv. “Es ist ein Gegner, gegen den es unangenehm zu spielen ist. Man kann kaum ein Spiel aufziehen, weil sie so gut verteidigen”, hob Kühbauer die Vorzüge der Altacher hervor. Vor den Kärntnern hat Altachs Trainer Respekt. “Sie haben eine sehr kompakte Mannschaft, die sehr gut organisiert ist, aber auch mit unfairen Mitteln im Mittelfeld arbeitet. Wichtig ist da, keine Unruhe aufkommen zu lassen”, sagte Canadi. In der Analyse positiv aufgefallen sind ihm vor allem zwei Spieler. “Der WAC hat mit Jacobo und Zulj sehr viel Qualität in der Mannschaft”, lobte der 44-Jährige das WAC-Offensivduo.

Am Sonntag empfängt Grödig den Nachbarn Red Bull Salzburg.

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