Sturm sorgte für Feuerwehreinsätze im Burgenland

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Feuerwehren rückten wegen umgestürzter Bäume aus
Feuerwehren rückten wegen umgestürzter Bäume aus
Im Burgenland hat eine stürmische Nacht für Feuerwehreinsätze gesorgt. Besonders im Südburgenland in den Bezirken Oberwart und Güssing habe der heftige Wind zahlreiche Bäume umstürzen lassen, so ein Sprecher der Landessicherheitszentrale Burgenland am Freitag. In Oberösterreich beruhigte sich die Hochwasser-Situation. In Tirol waren nach den starken Schneefällen noch 470 Haushalte ohne Strom.


Insgesamt gab es seit dem späten Donnerstagnachmittag etwa 15 Einsätze im Burgenland. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld (Bezirk Oberwart) rückte in der Nacht aus, um umgeknickte Bäume, die Straßen blockiert hatten, wegzuräumen. Der witterungsbedingte Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden, berichtete die Feuerwehr in einer Aussendung.

In Oberösterreich stabilisierte sich unterdessen nach den anhaltenden Regenfällen der vergangenen Tage die Situation: Der Pegelstand am Inn war stark rückläufig, berichtete der Hydrografische Dienst des Landes. Die Donau-Zubringer Traun und Enns wiesen ebenfalls stark fallende Tendenzen auf.

Auch die Pegelstände der Donau gingen deutlich zurück. Im am Fluss gelegenen Mauthausen (Bezirk Perg) – einer der Brennpunkte der Flutkatastrophe 2013 – war in der Nacht die Hochwasserwarngrenze überschritten worden. In Steyr beruhigte sich die Lage ebenfalls. Nach Dutzenden Einsätzen am Donnerstag mussten die Feuerwehren am Freitag nur mehr vereinzelt wegen lokaler Überflutungen ausrücken.

In Tirol waren nach den starken Schneefällen am Freitag in der Früh noch 470 Haushalte ohne Strom. Betroffen war vor allem das Tiroler Unterland ab dem Zillertal sowie das Defereggental in Osttirol, teilte die “Tinetz AG” mit. Die Reparaturarbeiten hätten Donnerstagabend unter anderem wegen Gefährdung der Mitarbeiter durch mögliche weitere umstürzende Bäume abgebrochen werden müssen.

Zudem könnten einige Gebiete, etwa im Defereggental, aufgrund der Lawinengefahr derzeit nicht erreicht werden, erklärte Klaus Schüller, der Systemführer Netze der “Tinetz AG”. Überdies gelte es noch, weitere umgestürzte Bäume wegzuräumen. Ziel sei es aber, im Laufe des Freitages alle Haushalte in Tirol wieder mit Strom versorgen zu können.

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