SV Grödig muss gegen WAC das Spiel machen

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Grödig-Verteidiger Max Karner (re.) muss besonders auf den torgefährlichen Ex-Teamkollegen Tadej Trdina aufpassen.
Grödig-Verteidiger Max Karner (re.) muss besonders auf den torgefährlichen Ex-Teamkollegen Tadej Trdina aufpassen. - © Krugfoto/APA
Nach der Länderspielpause stehen dem SV Grödig zwei schwere Spiele bevor. Am Samstag ist die Baur-Truppe beim Tabellenführer WAC gefordert – das Spiel zu machen. Eine Woche später ist Meister Red Bull Salzburg zu Gast im Das.Goldberg Stadion.

Der SV Grödig steht nach elf Runden auf dem durchwachsenen achten Tabellenplatz da. Am Donnerstag gab der Verein bekannt, dass man sich von Mittelfeldmann Sascha Boller getrennt hat. Zudem fallen immer noch Kapitän Ione Cabrera und Spielmacher Tomi aus. Stürmer Sunday Emmanuel kommt erst am Freitag von seinem Länderspieleinsatz für Nigeria zurück – sein Einsatz ist fraglich. Es gibt bessere Vorzeichen um am Samstag (18:30) beim Tabellenführer anzutreten.

WAC überlässt anderen das Spiel

Der Tabellenachte aus Grödig ist gegen die Wölfe gefordert, die Initiative zu ergreifen. „Wenn du dir ihre Spielweise ansiehst, merkst du sofort, dass sie dem Gegner das Spiel machen lassen und dann über Konter gefährlich werden“, analysierte Grödigs-Co-Trainer und Ex-Salzburg24-Experte Markus Scharrer den kommenden Gegner. Außerdem ist die Mannschaft von Trainer Didi Kühbauer absolute Spitze was Standards angeht. Was müssen die Grödiger also tun? Die Baur-Elf ist angehalten Tempo und Ball zu kontrollieren, keine Fouls in Tornähe zu begehen und sich nicht auskontern zu lassen. Beim 0:2 im Hinspiel gelang das nicht.

Grödig muss geduldig sein

In Wolfsberg trifft die beste Defensive auf die schwächste Offensive. Grödig erzielte bisher in elf Spielen nur elf Tore, der WAC kassierte nur neun. „Wir haben – wie bei jedem Gegner – Respekt, aber wir werden sicher nicht in Ehrfurcht erstarren, sondern versuchen unsere Chance zu nutzen. Irgendwann muss ja der Knoten bei meiner Mannschaft platzen, warum also nicht gleich am Samstag, wo niemand damit rechnet“, gibt sich Cheftrainer Michi Baur optimistisch. Gegen die tief stehenden Kärntner muss die Baur-Truppe geduldig sein „und das Wichtigste: Wir müssen bis zum Schlusspfiff voll konzentriert bleiben.“

 

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