T: Anrainerin bei Tunnelbau-Sprengung nur knapp verfehlt

Nach einer missglückten Sprengung hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck die vorläufige Einstellung der Bauarbeiten für die Umfahrung Scharnitz im Bezirk Innsbruck-Land angeordnet. Am Freitag war ein ausgesprengter Stein durch die Terrassentür eines Wohnhauses geschleudert worden und hatte eine 46-jährige Frau nur knapp verfehlt. Dazu liegt ein Video-Beweis vor.

Die Anrainerin hatte die Sprengung vom Wohnzimmer aus mit ihrem Handy gefilmt: Kurz nach der Detonation ist das Zersplittern von Glas zu hören, die Frau flüchtete in Panik aus dem Raum. Die Behörde hat eine gründliche Untersuchung angeordnet, wie es zu dieser fahrlässigen Gefährdung kommen konnte. Betroffen von der Einstellung sind die Bauarbeiten am Nordportal des geplanten Tunnels. Die Umfahrung Scharnitz ist das derzeit größte Straßenbauprojekt in Tirol.

(APA)

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