Tauwetter: Schlechte Chancen auf weiße Weihnachten in Salzburg

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Eine Warmfront beendet ab Donnerstag die winterliche Wetterphase.
Eine Warmfront beendet ab Donnerstag die winterliche Wetterphase. - © Neumayr/APA/Archiv
Winterlich kalt und speziell im Bergland mit Neuschnee beginnt die vierte Adventwoche in vielen Regionen. Daran ändert sich laut dem Wetterdienst UBIMET bis Donnerstag wenig. Die Chancen auf weiße Weihnachten sind in Salzburg dennoch gering.

Entlang der Nordalpen vom Bregenzerwald bis zur Rax-Schneeberg-Region kommt diese Woche weiterer Schnee dazu. Am Donnerstag beendet allerdings eine Warmfront die winterliche Wetterphase, in den darauffolgenden Tagen stellt sich mildes, windiges und teils nasses Wetter ein. Die Schneefallgrenze steigt nach Westen zu auf bis zu 1.500 Meter, im Osten gegen 700 Meter. Richtig mild mit bis zu 10 Grad könnte es am 24. Dezember werden. Die Prognose ist allerdings noch mit Unsicherheiten behaftet, speziell in der Osthälfte könnte der Heilige Abend durchaus deutlich kälter verlaufen. Im Flachland stehen die Chancen auf ein Fest im Schnee dennoch schlecht.

Weiße Weihnachten im Salzburger Flachland unwahrscheinlich

Im Salzburger Flachland werden sind weiße Weihnachten eher unwahrscheinlich. “In den Gebirgsgauen wie dem Pongau, Pinzgau und Lungau liegt derzeit genug Schnee, hier wird es auch über Weihnachten ziemlich sicher weiß sein. Im Flachgau und Tennengau allerdings wird das Tauwetter ab Donnerstag den Schnee weitgehend wegschmelzen”, so UBIMET-Meteorologe Josef Lukas im Gespräch mit SALZBURG24.

Die Wetterkarten seien hier allerdings derzeit nicht sehr eindeutig. Gerechnet wird aktuell mit einer Schneefallgrenze von 700 bis 1.300 Meter ab Donnerstag in Salzburg. Das Tauwetter setzt sich auch über die Weihnachtsfeiertage hinweg fort: “Derzeit sieht es eher nach Tauwetter als nach neuerlichem Wintereinbruch in diesen Tagen aus”, so Lukas weiter.

Chancen auf weiße Weihnachten im Flachland gering

Die Wetterkarten sind sich zwar auch sechs Tage vor dem Fest noch immer nicht einig, die Richtung geht derzeit aber eindeutig zu einem milden Weihnachtsfest. „Nach einer winterlich kalten ersten Wochenhälfte, geht es ab Donnerstag mit den Temperaturen bergauf, das Weihnachtstauwetter kündigt sich an“, so UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. „Der Heilige Abend und der Christtag verlaufen aus heutiger Sicht bei 10 Grad und mehr möglicherweise sogar richtig mild. Weiße Weihnachten im Flachland rücken damit wohl auch in diesem Jahr in weite Ferne.“

Weißes Fest im Bergland?

Nach wie vor deutlich besser für ein weißes Fest sind die Karten im Bergland oberhalb von 700 bis 1.000 m sowie in windgeschützten Lagen in Osttirol und Kärnten. Dort liegt genug Schnee und das Tauwetter wirkt sich nicht ganz so stark aus.

Halber Meter Neuschnee in den Niederösterreichischen Voralpen

Die vierte Adventwoche begann, trotz der milden Aussichten für Weihnachten, speziell in den westlichen Teilen Niederösterreichs sowie in der nördlichen Obersteiermark tiefwinterlich. In Lunz am See fiel in der Nacht auf Montag fast ein halber Meter Neuschnee, in Mariazell lagen in der Früh 40 Zentimeter und im Oberen Mürztal bis zu 25 Zentimeter der weißen Pracht. Im Donauraum westlich von Sankt Pölten sorgten 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee zudem für große Probleme im Straßenverkehr. Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee kamen aber auch im oberösterreichischen Mühlviertel dazu, etwa in Rohrbach sowie in der Eisenwurzen-Region wie in Windischgarsten. Der Schneefall klingt bis Mittag in diesen Regionen aber überall ab und sonniges Winterwetter setzt sich durch.

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