Taxilenker auf Fahrt nach Wien mit Waffe bedroht

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Vom Taxi fehlt bisher jede Spur
Vom Taxi fehlt bisher jede Spur
Ein Taxilenker ist am Samstag auf der Fahrt von Gmunden (OÖ) nach Wien auf der Westautobahn (A1) von zwei Personen mit einer Waffe gezwungen worden, sein Fahrzeug zu verlassen. Die Landespolizeidirektion NÖ bestätigte einen Bericht von ORF NÖ gegenüber der APA, nach dem die beiden Verdächtigen mit dem Fahrzeug entkamen. Der Polizei ist der Name eines Verdächtigen nach ersten Ermittlungen bekannt.


Der 28-jährige Milos N. wird per Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten gesucht. Der Serbe war laut Landespolizeidirektion NÖ in Begleitung einer Frau. Beide sind auf der Flucht. Vom Taxi fehlte vorerst ebenfalls jede Spur.

Das Paar war gegen 4.00 Uhr in Gmunden am Traunsee in das Fahrzeug gestiegen. Das ursprünglich angegebene Ziel Linz wurde in der Folge auf Wien geändert. Nach einer Kaffeepause in Ansfelden erfolgte auf Ersuchen des männlichen Fahrgasts gegen 06.30 Uhr auf Höhe der Ausfahrt Loosdorf der Westautobahn (A1) ein weiterer Stopp. Der Passagier hatte angegeben, sein Notdurft verrichten zu wollen, so die Polizei.

Nachdem der Mann wieder eingestiegen war und auf der Rückbank Platz genommen hatte, vernahm der Lenker das Durchladen einer Faustfeuerwaffe, die ihm unmittelbar darauf gegen den rechten Hals- bzw. Kieferbereich gehalten wurde. Der Chauffeur wurde mit dem Umbringen bedroht und aufgefordert, seine beiden Geldbörsen auf den Beifahrersitz zu legen. Die Begleiterin des Bewaffneten nahm die Beute an sich und steckte sie in ihre Handtasche.

Dem Taxilenker gelang die Flucht aus dem Fahrzeug. Er lief über beide Richtungsfahrbahnen der A1, wobei er sich offensichtlich beim Übersteigen der Leitschienen am rechten Schienbein leicht verletzte. Über einen Begrenzungszaun gelangte der Mann auf ein Feld und in weiterer Folge nach einem etwa 1,5 Kilometer langen Fußmarsch zu einem Gasthaus, wo er einen Lkw-Chauffeur bat, die Polizei zu verständigen.

Im Zuge der Erhebungen ist Milos N. als Tatverdächtiger ausgeforscht worden. Er wurde den Ermittlern zufolge von dem Taxifahrer auf einem Lichtbild eindeutig wiedererkannt.

Das Paar war nach dem Überfall mit dem Fahrzeug geflüchtet. Eine Fahndung verlief erfolglos. Die Begleiterin von Milos N. soll etwa 25 Jahre alt, 1,70 Meter groß und schlank sein. Sie hat schulterlange, dunkle Haare und trug u.a. eine rote Lederjacke, eine schwarze Hose sowie einen schwarz-neongelben Kapuzensweater.

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