Team um Salzburger FH-Absolventin für Oscar nominiert

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Brandstätter kann sich über eine Oscar-Nominierung freuen.
Brandstätter kann sich über eine Oscar-Nominierung freuen. - © Roland T. Heienbrock
Eine Salzburgerin wurde für ihr Film-Handwerk für den Oscar nominiert: Sandra Brandstätter kreierte mit ihrem Team für den Film “Es war einmal…” mehrere Märchenfiguren – und konnte offenbar damit überzeugen.

Für die Salzburgerin Sandra Brandstätter wird die diesjährige Oscar-Verleihung am 4.3.2018 besonders aufregend. Der Trickfilm „Revolting Rhymes“, an dem die Salzburgerin als Character Designerin mitgewirkt hat, ist in der Sparte „bester Animationskurzfilm“ nominiert, wie die FH Salzburg am Montag in einer Aussendung mitteilte. Ihr Handwerk hat die 37-jährige an der FH Salzburg gelernt. Brandstätter begann 2005 das Diplomstudium MultiMediaArt und schloss dieses 2010 mit dem Titel Magister (FH) ab.

Salzburgerin gestaltet Märchen-Charaktere

In der deutsch-englischen Koproduktion (dt. Titel: “Es war einmal…”) treffen bekannte Märchenfiguren wie Schneewittchen, Rotkäppchen und der böse Wolf aufeinander und werden in einer modernen Erzählung verwoben. Brandstätter, die als Designerin in Berlin lebt, war für die Gestaltung mehrerer Charaktere verantwortlich. Aus ihrer Feder stammen etwa das Rotkäppchen als Kind, die Großmutter oder der König.

Brandstätter: „Figuren sollen Ecken und Kanten haben“

An „Revolting Rhymes“ hat sie drei Monate lang mit einem internationalen Team in Berlin zusammengearbeitet. „Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl. Die größte Herausforderung war die Buchillustrationen in eine 3D-Welt zu übersetzen, ohne dass deren Charme und Ausdruckskraft verloren geht. Die Figuren sollten nicht nur süß und gefällig sein, sondern Ecken und Kanten haben, so wie auch deren Persönlichkeiten in der Geschichte“, verrät die Zeichnerin.

Salzburgerin war schon mal für Oscar nominiert

Brandstätter, die auch für die „Sendung mit der Maus“ arbeitet und kürzlich auch ihr erstes Comicbuch „Paula – Liebesbrief des Schreckens“ herausgebracht hat, fiebert nicht das erste Mal bei einer Oscar-Verleihung mit. Schon 2011 war sie mit dem Trickfilm „The Gruffalo“, unter den Nominierten. Bei der Verleihung ging der Film aber leider leer aus. Vielleicht reicht es ja dieses Jahr für den Sieg.

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