Das erwartet Salzburgs Pollenallergiker noch

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Für Salzburgs Pollenallergiker geht es in die nächste Runde.
Für Salzburgs Pollenallergiker geht es in die nächste Runde. - © APA/AFP/Philippe HUGUEN
Die Pollensaison ist in Salzburg in vollem Gange. Die erste Haupbelastungsphase ist zwar vorbei, ein Zeichen für Entspannung ist das aber nicht: Die nächste ist bereits im Anmarsch. Ulrike Gartner, Leiterin des Pollenwarndienstes Salzburg, erklärt, was auf Allergiker in Salzburg zukommt.

Die Hauptbelastungsphasen bezeichnen die jeweilige Blütezeit der Pflanzen. “Die erste Phase ist mittlerweile vorbei, das waren die Bäume und Sträucher, wie Fichte, Birke oder auch Erle. Als nächstes blüht noch die Haselnuss, dann sind die Gräserpollen an der Reihe”, weiß Gartner im Gespräch mit SALZBURG24. Die bilden die zweite Hauptbelastungsphase, die den ganzen Sommer anhält. Die Gräser würden zwar dann regelmäßig abgemäht werden, danach blühen sie aber erneut, erläutert die Expertin. Die dritte Welle kommt dann im Herbst. Salzburg bleibt dabei von den Pollen des Ragweeds verschont – “dafür ist es bei uns zu kalt” – doch auch Pilzsporen machen so manchem Allergiker zu schaffen.
Leidenszeit fŸr Pollenallergiker

Nur Regen bringt Entspannung

Für Allergiker entspannt sich die Lage also nur, wenn es regelmäßig regnet. “Jeder Regen sorgt für Entspannung. Dabei werden die Pollenkörner aus der Luft gewaschen, das sieht man dann an den gelben Schlieren am Boden”, sagt Gartner. Die Pollenkörner fliegen irrsinnig gut und halten sich während Schönwetterphasen hartnäckig in der Luft. Regnet es nicht, erhöht sich die Konzentration immer weiter, bis alles von gelben Blütenstaub überzogen ist.

Dieses Jahr waren in der Blütezeit der Bäume besonders viele Pollen unterwegs. Das liege nicht nur daran, dass es ein Mastjahr ist: “Jedes Jahr hat eine Pflanze ein Mastjahr, das ist nichts Außergewöhnliches. Doch heuer kamen die Mastjahre von verschiedenen Arten zusammen, Probleme machte hauptsächlich die Fichte”, erklärt Gartner.

Tipps für Pollenallergiker

Was also tun, wenn der lang ersehnte Regen nicht kommt? Die Expertin rät, sich so viel als möglich drinnen aufzuhalten. Beim Hinausgehen sollten Allergiker stehts eine Sonnenbrille tragen, denn die Pollen dringen nicht nur durch Mund und Nase, sondern sorgen auch für gereizte Augen. Essentiell ist, die Pollen nicht ins Schlafzimmer zu tragen, weder mit der Kleidung, noch mit dem eigenen Körper. Duschen, Haarewaschen und regelmäßiges Gesichtwaschen, die Pollen hängen auch an Wimpern und Augenbrauen, können das Leben der Allergiker erleichtern. Abhilfe schaffen auch Pollenschutzgitter vor den Fenstern, diese gibt es auch bereits fürs Auto.

“Auch ein Ausflug ins Hochgebirge hilft. Dort regnet es häufiger und es gibt generell weniger Pollen”, empfiehlt Gartner abschließend.

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