Schutz vor Betrug und Diebstahl im Urlaub

Taschendieben sollte man es im Urlaub nicht allzu leicht machen (Symbolbild)
Taschendieben sollte man es im Urlaub nicht allzu leicht machen (Symbolbild) - © APA/dpa-Zentralbild/UNBEKANNT
“Das Böse ist immer und überall” wussten schon die Musiker der EAV. So ist man auch im Urlaub nicht gefeit vor Diebstählen, Einbrüchen oder Betrügereien. Damit der Traumurlaub nicht zum Albtraum wird, hat die Polizei einige Tipps parat.

Das Bundeskriminalamt gibt in einer Aussendung Urlaubern ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg. Darauf solltet ihr achten, damit ihr in den Ferien nicht Opfer von Betrügereien, Einbrüchen oder Diebstählen werdet und An-sowie Abreise sicher verlaufen.

Reise mit Bus, Flugzeug oder Zug:

Als Reisende in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Bahnhof oder im Flughafen – kurz, überall dort, wo Gedränge herrscht – müsst ihr vor allem mit Taschendieben rechnen.

• Lasst Gepäck auf Bahnhöfen oder am Flughafen niemals unbeaufsichtigt.
• Nutzt vorhandene Schließfächer um euer Gepäck vorübergehend aufzubewahren.
• Tragt im Gedränge, besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln, die Handtasche oder den Rucksack verschlossen vor dem Körper oder klemmt sie fest unter den Arm. Benutzt speziell im Urlaub Brustbeutel oder Geldgürtel.
• Tragt Geld, Kreditkarten und Papiere in verschiedenen Innentaschen, immer möglichst dicht am Körper.
• Behandelt Bankomatkarten wie Bargeld und bewahrt den Code nicht in der Geldbörse oder Brieftasche gemeinsam mit den Karten auf.
• Vermeidet nach Möglichkeit das Hantieren mit größeren Geldmengen. Taschendiebe suchen ihre Opfer gezielt aus.
• Geht Drängeleien an Bahnhöfen oder Haltestellen soweit als möglich aus dem Weg. Diese Orte sind das bevorzugte Terrain von Taschendieben.

Reise mit dem Auto

Auf der Urlaubsreise signalisieren voll geladene Fahrzeuge, die am Kennzeichen leicht als Touristen zu erkennen sind, rasche Beute für Diebe, Einbrecher und Räuber. Sie nützen schon die kürzeste Abwesenheit vom Auto aus.

• Gelegenheit macht Diebe: Sperrt das Auto immer ab, auch, wenn ihr es nur kurz verlasst, wie etwa bei einem Aufenthalt bei einer Tankstellen oder Raststätte.
• Lasst keine Wertgegenstände im Auto liegen.
• Auch Kofferraum und Dachträger sind– vor allem unversperrt – kein Tresor.
• Nehmt die Bedienungsleiste des Autoradios und Navigationsgerätes ab, auch, wenn ihr nur kurz aussteigt.
• Bei mittels Code gesicherten Radios: Die Nummer nicht am Gerät, in der Bedienungsanleitung oder auf einem Zettel im Wageninneren notieren.

Die Tricks der Diebe

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Trickdiebstählen. Wer sie kennt, kann sich besser davor schützen. Ein bekannter Trick ist kein Trick mehr. Das sind die gängigsten Varianten:

• Die vorgetäuschte Autopanne:

Der Täter täuscht eine Autopanne vor und hofft auf die Gutmütigkeit von vorbeifahrenden Pkw-Lenkern. In einem günstigen Moment stehlen Komplizen Wertgegenstände aus dem Innenraum des unversperrten Autos oder gleich das ganze Fahrzeug.

• Der angebliche Defekt:

Die Täter weisen aus einem vorbeifahrenden Auto, etwa durch aufgeregtes Gestikulieren auf einen angeblichen Defekt hin und zwingen den Fahrzeuglenker so zum Anhalten. Manchmal verursachen die Täter einen wirklichen Defekt beim Fahrzeug des Opfers indem sie beispielsweise die Reifen aufstechen. Ist das Fahrzeug dann abgestellt, werden die Insassen abgelenkt und die Wertgegenstände in einem Moment der Unachtsamkeit gestohlen.

• Die Scheibenwäscher:

Aufdringliche Scheibenwäscher beginnen beim Halt an einer Roten Ampel unaufgefordert die Fenster zu putzen. Was augenscheinlich meist “nur” als aufdringliche Bettelei wirkt, kann aber auch als Ablenkung eines Diebstahls – zum Beispiel durch Hineingreifen in ein geöffnetes Seitenfenster – dienen.

Weitere Tipps für die An- und Abreise

• Lasst keine Wertsachen im Auto, auch nicht “versteckt” oder im Kofferraum.
• Besonders an Autobahnraststätten oder Hotelparkplätzen könnt ihr das leere Handschuhfach offen lassen und so potenziellen Dieben signalisieren, dass nichts zu holen ist.
•Wohnwagen oder Wohnmobil: Bei Tageslicht einen Campingplatz oder einen anderen belebten Platz für die Übernachtung wählen. Türen und Fenster nachts verschließen.
• Im städtischen Verkehr, im Stau und bei roten Ampeln alle Fenster geschlossen lassen. Taschendiebe auf vorbeifahrenden Motorrädern haben sonst leichtes Spiel.

 

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