Zwei Lkw-Fahrer mit massiven Verstößen auf A10 in Kuchl gestoppt

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Zwei Lkw-Fahrer mit massiven Verstößen auf A10 in Kuchl gestoppt
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Die Salzburger Polizei hat auf der Tauernautobahn (A10) zwei Lkw-Fahrer gestoppt, denen zig Verstöße vorgeworfen werden. Vor allem haben sie massiv die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, berichtete die Landespolizeidirektion am Samstag. Einer der beiden wurde wegen 72 Verstößen angezeigt.

Die beiden Serben flogen bei einer Kontrolle am Freitag auf der A10 in Kuchl (Tennengau) auf. Ein 27-jähriger konnte keine Fahrerbescheinigung für den gewerblichen Güterverkehr vorweisen. Weil er obendrein stark übermüdet erschien, überprüften die Beamten seine Lenk- und Ruhezeiten. Dabei flog auf, dass er neben seiner offiziellen täglichen Lenkzeit auch über 6.600 Kilometer weit ohne die vorgeschriebene Fahrerkarte unterwegs war, die alle Zeiten aufzeichnet.

Anzeigen wegen 72 Verstößen

So fuhr er statt der erlaubten täglich zehn Stunden einmal über 75 Stunden und machte in diesem Zeitraum nur Pausen von insgesamt etwas mehr als zweieinhalb Stunden. Zwei weitere Male saß er jeweils über 48 Stunden mit nur kurzen Unterbrechungen am Steuer. Damit überschritt er nicht nur die erlaubten täglichen, sondern auch die wöchentlichen und zweiwöchentlichen Lenkzeiten. Er wurde wegen 72 Verstößen angezeigt. Eine Sicherheitsleistung von 6.000 Euro wurde eingehoben und die Weiterfahrt verboten.

Gefahr im Verzug auf A10 in Kuchl

Ähnlich massiv sind die Vorwürfe gegen einen 43-jährigen: Fehlende Fahrerbescheinigung und Dokumente. Die Fahrerkarte für die Aufzeichnung der Lenk- und Ruhezeiten habe er Ende März verloren, gab er an. Ohne sie legte er mehr als 16.400 Kilometer mit seinem Sattelkraftfahrzeug zurück, fand die Polizei heraus. Dreimal war er zwischen 42 und 67 Stunden unterwegs und pausierte dabei nur jeweils rund drei Stunden. Bei seinem Lkw wurden überdies schwere technische Mängel festgestellt. Wegen Gefahr in Verzug wurden die Kennzeichen an Ort und Stelle abgenommen. Die Polizei zeigte den Mann wegen insgesamt 66 Übertretungen an und hob 7.000 Euro als Sicherheitsleistung ein.

(APA)

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