Thomas Hofer verliert Trainer-Poker bei BW Linz

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Thomas Hofer (re.) schrammte hauchdünn an einem Profi-Wechsel vorbei.
Thomas Hofer (re.) schrammte hauchdünn an einem Profi-Wechsel vorbei. - © Krugfoto
Erfolgscoach und Anifs RLW-Meistertrainer Thomas Hofer schrammt knapp am Karrieresprung zum Erstligisten FC Blau-Weiß Linz vorbei. Bei der finalen Auswahl hatte der Kuchler im Vierer-Rennen um den begehrten Posten als Profi-Trainer das Nachsehen. Das gab Anif am Samstag bekannt.




Das Anifer Meister-Team rund um Thomas Hofer knackte die 80-Punkte-Marke in der Regionalliga West und absolvierte die Frühjahrssaison ohne Punktverlust. Mit der überragenden Saison weckte Anifs Kreativgeist Manuel Krainz bereits die Begehrlichkeiten der Linzer. Nun warfen die Oberösterreicher auch auf Erfolgsgarant Hofer ein Auge.

Hofer Profi-Engagement zerschlägt sich

Eigentlich verlängerte der ehemalige Austria-Salzburg-Coach Klaus Schmidt Ende Mai um zwei weitere Jahre beim Linzer Erstligisten. Durch eine Vertragsklausel wechselte Schmidt am 9. Juni nun eine Liga höher zum Europa-League-Qualifikanten Altach. Die besagte Klausel brachte Hofer ins Gespräch – es wäre seine erste Profi-Station gewesen. In den vergangenen Tagen traf sich Hofer zweimal mit dem sportlichen Leiter der Linzer, David Wimleitner, und konnte nach dem ersten Miteinander überzeugen. Drei weitere potentielle Kandidaten waren ebenso im Rennen um den begehrten Trainer-Posten. “Leider hat Hofer eine Absage erhalten. Wir hätten es ihm sehr vergönnt, freuen uns aber, dass wir mit unserer Leitfigur weiter arbeiten können”, erklärte Anifs sportlicher Leiter Helmut Fraisl gegenüber SALZBURG24.

Hofer bleibt Anif erhalten

Vereinspunkterekord (80) und 99 Tore (Schnitt 3,3) sagen alles über die Handschrift von Hofer und der Qualität der Meistertruppe. Mit den einzigen zwei Niederlagen gegen Grödig verwies Anif den Erzrivalen in der Endabrechnung klar mit zehn Punkten auf Platz zwei in der dritthöchsten Liga. Nach jeder Niederlage folgte eine Siegesserie mit zwölf Dreiern, die nur durch das Saisonende gestoppt werden konnte. Nun kann Anif nach der Linzer Absage weiter mit einer Zusammenarbeit mit ihrem Aushängeschild rechnen. Für einen Wechsel wären somit alle Voraussetzungen gegeben: Sein Arbeitgeber, Untah Shredding in Kuchl, sicherte ihm sogar eine Karenzierung zu – Anif hätte ihn ablösefrei ziehen lassen. “Für mich ist er der beste Amateurtrainer Österreichs und hat Qualitäten für den Profi-Bereich. Wir sind stolz ihn in Anif zu haben”, streute ihm Fraisl Rosen. Zum Trainingsauftakt am 19. Juni wird also Hofer die Geschicke in Salzburgs Süden leiten. In Linz wird der neuer Trainer spätestens am Montag offiziell vorgestellt. Als heißester Kandidat gilt wohl Günter Gorenzel-Simonitsch.

 

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