Tief „Zofia“ bringt Neuschnee und Frost

Auch Frost kann sich vereinzelt breit machen.
Auch Frost kann sich vereinzelt breit machen. - © APA/Gindl/Archiv
Im Laufe der Woche wird es immer kälter, Schnee soll bis auf 800 Meter fallen. Dazu ist in den Morgenstunden mit Frost zu rechnen. Das Kitzsteinhorn ist indes schon kräftig angezuckert.

Tief „Zofia“ bringt laut dem Wetterdienst UBIMET bis Freitagfrüh in den Niederösterreichischen Voralpen sowie in der nördlichen Obersteiermark den ersten ergiebigen Schneefall dieses Herbstes. Oberhalb von 1.500 bis 1.700 m kommen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee zusammen. Schneeflocken schaffen es allerdings bis 800 m herunter. In tiefen Lagen fällt häufig Regen und dazu macht sich kräftiger Nordwestwind bemerkbar. Deutlich wetterbegünstigt bleiben weiterhin der äußerste Westen sowie der Süden, allerdings muss man hier in den Morgenstunden mit Frost rechnen.

Donnerstag: Kräftiger Regen und Neuschnee in Bergen

Mit Tief „Zofia“ zeigt sich der Herbst weiterhin von seiner kalten und oft nassen Seite: In der Nacht auf Donnerstag setzt von Kufstein ostwärts wieder verbreitet kräftiger Regen ein, der auch am Donnerstag tagsüber anhält. Die Schneefallgrenze liegt dabei in den Niederösterreichischen Voralpen und in der nördlichen Obersteiermark zwischen 800 und 1.000 m. Auf den Bergen kommen hier oberhalb von 1.500 bis 1.700 m verbreitet 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee zusammen. „Somit muss man auch bei Fahrten über den Semmering oder Wechsel mit Schneefall rechnen“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas.

In den Niederungen regnet es häufig und kräftig. Am meisten in den Staulagen des Wienerwaldes und im Mostviertel, wo in Summe bis zu 50 Liter pro Quadratmeter zusammen kommen. Dazu weht teils kräftiger, kalter Nordwestwind.

Morgenfrost im Westen und Süden

Deutlich wetterbegünstigt bleiben Vorarlberg, das Tiroler Oberland sowie Osttirol, Kärnten und die südliche Steiermark. Dort zeigt sich sogar immer wieder die Sonne und es regnet höchstens unergiebig. In der Früh ist allerdings oft Eiskratzen angesagt: „In der Nacht ist der Himmel zum Teil sternenklar, wodurch die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken“, sagt Lukas. „Empfindliche Pflanzen sollte man jedenfalls rechtzeitig schützen.“

Salzburg: Wochenende kann mehr Schnee bringen

In den kommenden Tagen und am Wochenende geht es für die Jahreszeit um fünf bis sieben Grad zu kalt weiter. In den Nordalpen kommt zudem noch der eine oder andere Zentimeter Neuschnee dazu. Allzu ergiebig fallen die Mengen aus heutiger Sicht aber nicht mehr aus. Mit Sonne kann man am ehesten im Westen und Süden sowie im östlichen Flachland rechnen. Kaum mehr als 6 bis 15 Grad.

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