Tiere als Geschenk unterm Christbaum?

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Geschenkte Tiere wandern oft ins Tierheim (Symbolbild).
Geschenkte Tiere wandern oft ins Tierheim (Symbolbild). - © dpa/dpaweb/dpa/A3430 Bernd Thissen
Oft wünschen sich Kinder zu Weihnachten ein Haustier und manche Eltern kommen diesem Wunsch nach. Doch was passiert, wenn das Tier nicht das Gewünschte ist oder das Interesse bald daran verloren geht? Damit es nicht zu einem nachweihnachtlichen Drama für die Tiere kommt, gibt es für Tierliebhaber nun eine Alternative.

Geschenksideen sind rar und es gibt Menschen, die in Zoohandlungen und Tierheime nach lebenden Geschenken suchen.  „Die Freude über geschenkte Tiere währt – wenn überhaupt – in der Regel beiderseits nur kurz. Der Beschenkte ist darauf nicht vorbereitet und oft überfordert. Das Tier landet dann kurzerhand im nächsten Tierheim, wenn es nicht sogar einfach ausgesetzt wird“, so Johanna Stadler, Obfrau der Pfotenhilfe.

Alternative zu Tiergeschenken

Alternative zu lebendigen Geschenken Wer Tieren und Beschenkten gleichermaßen Freude bereiten will, kann dies etwa mit einer Patenschaft für Tiere in der Pfotenhilfe Lochen tun. Dort gibt es eine Menge Dauergäste, von alten, pflegeintensiven Hunden und Katzen über Pferde, Esel, Rinder, Schweine, Hühner bis hin zu flugunfähigen Schwänen erfreuen sich über 400 Tiere des Lebens – ohne Angst vor menschlicher Grausamkeit oder gar Schlachthof haben zu müssen. “Damit tut man nicht nur den Tieren sondern auch der eigenen Gesundheit etwas Gutes.”

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