Tierleid kennt keine Grenzen!

Tierleid kennt keine Grenzen!
Am Tag der Freiwilligen führte der Verein Respektiere einen überlebenswichtigen Hilfstransport in die Slowakei durch.

Das Leid der Tiere kennt keine Grenzen… unsere Hilfe ist genauso grenzenlos!

Am Tag der Freiwilligen nahm sich Michael Rumpeltes, Inhaber von der bayerischen Firma Rumpeltes Bad Heizung Sanitär  erneut Zeit und führte mit dem Verein Respektiere  einen überlebenswichtigen Hilfstransport in die Slowakei durch.

Der Reise zu den östlichen Nachbarn dauerte länger als erwartet. 40 km vor der Grenze zwang uns eine Sperre der Autobahn auf die Bundesstraße, doch auf uralten römischen Pfaden setzten wir unsere Reise ungehindert fort.

Im Tierasyl von Frau Havranova wurden wir sehnlichst erwartet, die Frau beherbergt 10 Hunde und knapp 60 Katzen und ist am Rande ihrer Kräfte. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Als sie den vollbepackten Firmenbus sah, war sie zutiefst erleichtert und den Tränen nahe. Mit Hilfe von zwei tollen slowakischen Tierschützerinnen entluden wir die Hilfslieferung und sofort wurde begonnen, damit die leeren Mägen der vielen Hunden und Katzen zu füllen. Die Samtpfoten schmiegten sich an uns, als wäre es aus purer Dankbarkeit für die so dringend benötigte Hilfe…. ein wundervolles Gefühl.

Doch wir mussten weiter, es erwartete uns noch ein zweites Tierasyl das dringend Unterstützung brauchte, knapp 30 Kilometer außerhalb von Bratislava. Mitten in Häuser eingebettet war es schwer zu finden, wir suchten nach dem üblichen Bellen der vielen Hunde, doch aus den Hinterhöfen drang kein Ton. Als wir es endlich gefunden haben, erwartete uns ein großes, völlig entspanntes Rudel. Der Anblick der unzähligen Futtersäcke war für Mensch und Tier erhebend, das Heim wird privat geführt, in einer alten Glasfabrik, ohne staatliche Unterstützung.

Petra, eine befreundete Tierschützerin aus Bratislava, hat sich sofort in eine verschmuste Riesenschnauzerdame verliebt. Eine semmelbraune Mischlingshündin kam gleich mit ihrem Lieblingsball angelaufen um uns zum Spielen aufzufordern.

In einem separaten Raum trafen wir auf einen großen Labrador, der Fürchterliches durchgemacht haben muss, eine tiefe Wunde an seinem Hals zeugt von schwerer Misshandlung… alleine die Vorstellung, was der arme Kerl erlebt hat, lässt uns erschaudern. Trotz seiner schlechten Erfahrungen war er völlig offen und freundlich zu uns und es war unschwer zu erkennen, wie sehr er seinem Betreuer vertraut.

Voller neuer Eindrücke und glücklich, dass wir helfen konnten, verabschiedeten wir uns von unseren Slowakischen Freunden… wohlwissend, dass dies nicht unser letzter Besuch in Bratislava war, dieser wunderschönen Stadt, hinter deren Kulissen es so viel Tierleid gibt.

Wir werden wiederkommen und die vielen Schützlinge, die so dringend
unsere Hilfe brauchen, weiter unterstützen!



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