Tipps zum sorgenfreien Weihnachtsshopping

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Damit der Weihnachtseinkauf sorgenfrei von Statten geht, sollten einige Punkte beachtet werden (Symbolbild).
Damit der Weihnachtseinkauf sorgenfrei von Statten geht, sollten einige Punkte beachtet werden (Symbolbild). - © APA/Robert Jäger
Viele Salzburger stellen sich derzeit die Frage, was sie ihren Lieben und Freunden zu Weihnachten schenken sollen. Die AK-Salzburg gibt Tipps, wie sich Ärger oder Schwierigkeiten beim Einkaufen vermeiden lassen.

Diese Woche haben die ersten Christkindlmärkte aufgesperrt, damit fällt traditionell der Startschuss zur Vorweihnachtszeit. Grund genug, um für die AK-Konsumentenschützer wieder wertvolle Hinweise rund um den Weihnachtseinkauf und die Adventzeit in Erinnerung zu rufen.

Gutscheine sind nicht ohne Risiko

Immer öfter entscheiden sich die Konsumenten dafür, Gutscheine an ihre Lieben zu verschenken. Heuer wird jedes zweite Geschenk ein Gutschein sein. Doch ist ein Gutschein wirklich das perfekte Präsent, komplett ohne Risiko? „Nicht ganz, denn geht das Unternehmen in Konkurs, wird der Gutschein in der Regel wertlos“, erklärt Angela Riegler, Leiterin der AK-Konsumentenberatung. „Der Gutscheineinkäufer sollte auf jeden Fall darauf achten, dass der Gutschein möglichst lange eingelöst werden kann. Ist am Gutschein keine Gültigkeitsdauer vermerkt, dann gilt dieser 30 Jahre“, so Riegler. Wählt der Beschenkte eine Ware, deren Preis unter dem Gutscheinwert liegt, bekommt man für den Rest meist einen neuerlichen Gutschein.

Kein gesetzliches Recht auf Umtausch

Was viele Menschen nicht wissen: Ein gesetzliches Recht auf Umtausch gibt es so nicht. Denn unter Umtausch versteht man den Eintausch eines mängelfreien Produktes, das beispielsweise dem Beschenkten nicht gefällt. Nur wenn die Ware tatsächlich mangelhaft ist, bestehen gesetzliche Gewährleistungsansprüche. Trotzdem zeigen sich viele Firmen und Händler kulant und gewähren den Kunden im Allgemeinen ein Umtauschrecht. „Sicherheitshalber sollte trotzdem beim Kauf darauf geachtet werden, dass auf der Rechnung oder am Kassenbon vermerkt wird, dass innerhalb einer gewissen Frist ein Umtauschrecht ausgeübt werden kann“, empfiehlt die AK-Expertin.

Vorsicht beim Online-Shoppen

Zwei von drei Österreichern kaufen mittlerweile zumindest eines ihrer Weihnachtsgeschenke via Internet. Statt aufwändiger Einkaufstouren, Gerangel um freie Parkplätze oder Warteschlangen an den Kassen, holt man sich das Kaufhaus sozusagen ins Wohnzimmer. Parallel zu der steigenden Anzahl an Online-Käufen steigt aber auch die Zahl der Beschwerden. Seriöse Online-Händler erkennt man daran:

  • Firmenname, Adresse, Telefonnummer und E-Mail sind angegeben
  • Die Bestellung wird via E-Mail bestätigt
  • Die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) sind leicht zu finden und verständlich zu lesen
  • Über das Rücktrittsrecht erfolgt eine Belehrung
  • Neben dem Preis scheinen auch die Zusatzkosten auf
  • Am Europäischen E-Commerce-Gütezeichen

Die AK empfiehlt zudem, die Bestellung auszudrucken oder zu speichern. Das Rücktrittsrecht bei Online-Käufen beträgt übrigens 14 Tage.

Das ist bei Spenden zu beachten

Für gewöhnlich finden Spendenanliegen in der Advent- und Weihnachtszeit vermehrt Gehör. Aber wie sieht die Sache gesetzlich aus? „Bargeldsammlungen bedürfen der behördlichen Bewilligung, deshalb sollte man sich immer den Ausweis, aus dem Veranstaltung und Zweck hervorgehen, zeigen lassen. Wenn man eine Fördermitgliedschaft unterschrieben hat –  sich also zu einer regelmäßigen Spende verpflichtet hat –  obwohl man nur einen Einmalbetrag spenden will, dann ist zu prüfen, ob es ein Rücktrittsrecht gibt“, gibt Riegler an. Beispielsweise dann, wenn man eine Einzugsermächtigung über eine Fördermitgliedschaft auf der Straße oder an der Haustüre unterschrieben hat.

Wer sicher sein will, dass seine Spende einem guten Zweck dient, orientiert sich am österreichischen Spendengütesiegel. Die Vereine und Institutionen, die ein österreichisches Spendengütesiegel besitzen, sind auf der Website www.osgs.at abrufbar.

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