Tödlicher Radunfall bei Zell am Moos: Polizei appelliert an Lenker

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Beamte gehen einer Reihe von Hinweisen nach.
Beamte gehen einer Reihe von Hinweisen nach. - © APA/Gindl/Archiv
Eine 53-jährige Köstendorferin wurde am Montagnachmittag auf der B154 bei Zell am Moos (Bez. Vöcklabruck) von einem überholenden Pkw erfasst und getötet. Von dem weißen Pkw, der den Unfall verursacht haben soll, fehlt aber noch jede Spur. Während die Polizei zahlreichen Hinweisen nachgeht, appelliert sie an den Lenker, sich zu stellen.

Nach dem tragischen Unfall am Montagnachmittag bei Zell am Moos geht die Polizei einer Reihe von Spuren nach. „Wir haben noch keine heiße Spur“, meinte David Furtner von der oberösterreichischen Polizei auf Anfrage von SALZBURG24.

Unfall-Pkw soll mit Lackspuren gefunden werden

Es trudeln aber permanent Hinweise ein, zehn bis 15 davon zähle man bisher, meinte Furtner. Diese werden jetzt nach und nach abgearbeitet. Eine Tatortgruppe untersucht dazu Lackspuren am Helm der Verunglückten. Über den Lack sollen Rückschlüsse auf das Fahrzeug gemacht und der Lenker ausfindig werden. In drei bis vier Tagen sei mit Ergebnissen der Ermittlungen zu rechnen, sagte Furtner.

Zell am Moos: Fahrerflucht nach tödlichem Unfall

Ein nach Zeugenaussage Ehemanns der Verstorbenen weißer Pkw hatte am Montagnachmittag auf der B154 bei Zell am Moos ein anderes Fahrzeug überholt. Dabei kollidierte er mit der 53-Jährigen, die gemeinsam mit ihrem 48-jährigen Ehemann auf dem Fahrrad unterwegs war. Laut einem Bericht der Salzburger Nachrichten stammt das Opfer aus Köstendorf (Flachgau). Sowohl der Unfallwagen als auch das überholte Fahrzeug fuhren weiter. Der Lenker eines nachkommenden Pkw leistete Erste Hilfe und versuchte das Unfallopfer zu reanimieren. Die 53-Jährige starb wenig später im Salzburger Unfallkrankenhaus.

Furtner: “Lenker soll sich stellen”

Unabhängig von den Ermittlungsergebnisse appelliert Polizeisprecher David Furtner an die Lenker beider Fahrzeuge sich zu melden. „Wenn man sich selbst stellt, wirkt das strafmildernd. Das nennt man tätige Reue“, meinte  Furtner weiter. Der Fahrer des überholten Fahrzeuges könne ohnehin nichts dafür, habe demnach auch nichts zu befürchten. Dazu sind weitere Zeugen aufgerufen, sich bei der Polizeiinspektion Mondsee unter 059133/4167 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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