Tödlicher Schneesturm im Himalaya: Österreicher gerettet

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Bisher wurden 29 Leichen geborgen
Bisher wurden 29 Leichen geborgen
Bei einem tödlichen Schneesturm im Himalaya-Gebirge kamen 32 Menschen ums Leben, zahlreiche Wanderer saßen lange am Annapurna in Nepal fest. Mittlerweile konnten alle 385 Menschen aus der bedrohlichen Situation befreit werden, darunter drei Österreicher.

Vier Tage nach dem Schneesturm in Nepal mit mindestens 32 Todesopfern sind alle Bergsteiger aus der Unglücksregion in Sicherheit gebracht worden. Sie gingen davon aus, dass alle Bergsteiger aus dem betroffenen Himalaya-Gebiet in Sicherheit seien, sagte Binay Acharya von Nepals Verband der Trekkingagenturen am Samstag.

385 Menschen gerettet

Sie hätten keine weiteren Notrufe oder Informationen über Vermisste aus dem Gebiet um den Annapurna erhalten, hieß es weiter. Laut der Polizei wurden seit dem Sturm am Dienstag 385 Menschen gerettet, darunter 180 Ausländer.

Österreicher gerettet

Laut einem Sprecher des Außenministeriums in Wien befinden sich unter den Wanderern, die nach heftigen Schneefällen in der Annapurna-Region im Himalaya gerettet wurden, auch drei Österreicher. Ersten Informationen zufolge handelt es sich um einen Mann und eine Frau im Alter von 27 und 28 Jahren sowie um eine weitere Frau. “Das Außenministerium ist in Kontakt mit ihnen”, sagte der Sprecher am Freitagabend.

Wanderer von Lawinen überrascht

Tausende Bergsteiger wandern jedes Jahr auf dem Rundwanderweg um den 8.091 Meter hohen Annapurna. Im Oktober ist der Höhepunkt der Saison, da es dann meist schneefrei und trocken ist. Am Dienstag brachte jedoch ein Ausläufer des Zyklons “Hudhud” schwere Schneefälle über die Region, nachdem der Wirbelsturm bereits in Indien schwere Verwüstungen angerichtet hatte. Mehrere Wanderergruppen wurden von Lawinen überrascht. Insgesamt kamen 24 Wanderer, Bergführer und Träger, drei Yak-Hirten und fünf Bergsteiger an einem Gipfel in der Region ums Leben.

Himalaya: Hilfe aus Nachbarland

Mehrere Armeehubschrauber waren am Samstag im Einsatz, um nach weiteren Opfern zu suchen. Die Behörden flogen zudem ein Expertenteam aus Kathmandu ein, um bei der Suche zu helfen. Das Unglück führte Nepals Regierungschef Sushil Koirala dazu, den Aufbau eines landesweiten Warnsystems anzukündigen.

Der Bergtourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für den Himalaya-Staat. Im April waren bei einem der schwersten Unglücke der vergangenen Jahre am Mount Everest 16 Bergführer durch eine Lawine getötet worden, woraufhin alle Expeditionen auf den höchsten Berg der Welt ausgesetzt wurden. (APA)

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