Tödlicher Unfall auf A1 bei Salzburg Nord: Kleinlaster von Lkw zerquetscht

Tödlicher Unfall auf A1 bei Salzburg Nord: Kleinlaster von Lkw zerquetscht
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) bei Salzburg ist am Mittwoch in der Früh der Lenker eines Kleinlastwagens ums Leben gekommen.

Dieser hatte mit dem Fahrzeug einer Brandschutzfirma aus dem Bezirk Braunau hinter einer Kolonne angehalten. Ein nachkommender Lkw-Zug fuhr dem Kleinlaster auf und stauchte diesen laut Berufsfeuerwehr auf eine Länge von eineinhalb Metern zusammen. Für den Insassen gab es keine Rettung mehr.

Kleinlaster von Lkw regelrecht zerquetscht

Der Unfall ereignete sich wenige Minuten vor 8 Uhr auf Westautobahn A1 in Fahrtrichtung Wien. Im Bereich der Baustelle bei Salzburg-Nord war es im Frühverkehr zu einem Rückstau gekommen. Am Ende der Kolonne am rechten Streifen kamen zwei Lkw und dahinter der Kleinlaster zu stehen. Der 60-jährige Lenker eines nachkommenden Lkw mit Anhänger konnte sein Fahrzeug nicht mehr anhalten und fuhr dem Kleinlaster auf. Durch die Wucht wurden auch noch die beiden davor befindlichen Schwerfahrzeuge zusammengedrückt.

Lenker kommt aus Wals

Für die Helfer war zunächst unklar, wie viele Personen sich in dem total zerstörten Fahrzeug befanden, sie vermuteten, dass es sich um einen Pkw handelt. Die Feuerwehr musste das Wrack aufschneiden, um den Lenker, der alleine unterwegs war, zu bergen. Der Notarzt konnte aber nur mehr seinen Tod feststellen. Die Polizei teilte am Nachmittag mit, dass es sich bei dem tödlich verunglückten Autolenker um einen 39-jährigen Firmenangestellten aus Wals handelt.

 

Stau auf A1 bis Kleßheim zurück

Auf der Westautobahn Richtung Wien entwickelte sich im starken Frühverkehr rasch ein Stau, der bis Kleßheim zurückreichte. Die A1 musste in dieser Fahrtrichtung gesperrt werden, der Verkehr wurde durch das Stadtgebiet umgeleitet, weshalb es auch dort zu umfangreichen Stauungen kam. Laut ÖAMTC gab es auf der Autobahn aber auch in der anderen Richtung Behinderungen, weil viele Schaulustige beim Vorbeifahren an der Unfallstelle ihr Tempo stark verminderten. Die Sperre der A1 konnte erst um 11.55 Uhr wieder aufgehoben werden. (APA/S24)



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