7. Februar 2012 14:03; Akt.: 7.02.2012 14:20

Trainer und Quartett hört auf, Verstärkung aus dem Ausland kommt

Nils Kühr verlässt per Saisonende die Montfortstadt. Nils Kühr verlässt per Saisonende die Montfortstadt. - © VOL.AT/Luggi Knobel
von Thomas Knobel - Feldkirch. HC MGT BW Feldkirch-Damentrainer Nils Kühr verlässt die Montfortstädter auch im Falle eines Ligaverbleib in der Women Liga Austria per Saisonende und das Quartett Lesley Robb, Sabine Kainrath, Heidi Holmberg und Tanja Dolovic steht dem Traditionsverein auch nicht mehr zur Verfügung. In den nächsten Tagen soll kurz vor dem Ende der Übertrittszeit (29. Februar) eine neue Torjägerin nach Feldkirch kommen um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.

Schon bei seinem Amtsantritt vor knapp zwei Jahren hat HC MGT BW Feldkirch-Damentrainer Nils Kühr nur für zwei Saisonen lang sein „Ja“ gegeben. Nach dieser Meisterschaft, egal ob Klassenerhalt oder Abstieg, will Nils Kühr seine Trainerlizenz weitermachen und den A-Schein absolvieren. Auch eine Promotion zum Sportwissenschafter strebt Nils Kühr an. Deshalb steht der Deutsche den Feldkircher Handballerinnen per Saisonende nicht mehr zur Verfügung. Die Verantwortlichen des Traditionsvereins sind längst auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Nils Kühr. Er will einmal zusammen mit seinem Bruder Arne (Trainer in Dornbirn) in Dänemark eine Mannschaft coachen.

Trainer und Quartett weg

Neben Trainer Nils Kühr werden auch die vier Spielerinnen Lesley Robb (Studium), Sabine Kainrath, Heidi Holmberg (Studium in Finnland?) und Tanja Dolovic nicht mehr zur Verfügung stehen.

Verstärkung aus dem Ausland

Acht Runden vor Schluss steht die Damenmannschaft von HC MGT BW Feldkirch in der Women Liga Austria auf dem letzten Tabellenplatz. Seit acht Saisonen spielt Feldkirch in der höchsten Spielklasse Österreichs und es droht der Absturz in eine untere Liga. Bis Ende Februar hat Feldkirch noch Zeit sich zu verstärken. Es wird auf alle Fälle eine neue Torjägerin aus dem Ausland in die Montfortstadt kommen. Laut Obmann Franz Füchsl sind die Chancen für den Ligaerhalt noch immer intakt. Allerdings fehlt Feldkirch schon fünf Punkte auf den rettenden Nichtabstiegsplatz. Die unmittelbaren Konkurrenten um den Abstieg empfängt Feldkirch ab März in der Reichenfeldhalle.


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