Adam Raga ist sechsfacher Trial-Bike-Weltmeister. - © Erwin Polanc
Für alle Teilnehmer der österreichischen Meisterschaften galt es acht Sektionen, drei unterschiedliche Strecken und jeweils drei Runden zu bewältigen. Rund 3000 Zuschauer ließen sich das „Festival of Trial 2009“ nicht entgehen.
Der Weltmeister aus Spanien zeigte allen anderen Teilnehmern die Schranken auf, der 27-jährige kassierte auf seinen Runden keinen einzigen Strafpunkt und setzte sich klar vom Rest des Feldes ab.
Auf der sogenannten „Goaß WM“-Strecke hatte aber auch der Beste zu kämpfen und musste sich nach dem Abstieg vom Motorrad das eine oder andere Mal so schnell als möglich aus der Sektion verabschieden. „Die Jungs haben eine absolut geniale Strecke gebaut. Manche Sektionen waren einfach nur toll zu fahren, andere hatten es wirklich in sich. Heute hatte ich drei geniale Läufe“, so jener Mann, der an beiden Tagen von einer Schar an Fans von Prüfung zu Prüfung begleitet wurde. „Für die erste Runde habe ich gut zwei Stunden gebraucht, Besichtigung und Begehung der Passagen spielen eine entscheidende Rolle. Dennoch hab ich dreimal fünf Punkte kassiert und mich erst im zweiten Durchgang an meinem Landsmann Jeroni Fajardo mit einer Nullrunde revanchieren können. Es hat enorm viel Spaß gemacht hier dabei zu sein, die Begeisterung der Teilnehmer und Zuschauer war großartig, nicht mal in Spanien haben wir so viele Starter. Nächstes Jahr komme ich wieder.“ Eine Ehrenrunde durch ein Fünfsterne-Hotel ließ er sich auch nicht nehmen.
Ergebnisse: Samstag: 1. Jeroni Fajardo (Spanien), 2. Adam Raga (Spanien), 3. Jochen Schäfer (Deutschland), 4. Andreas Lettenbichler (Deutschland), 5. Peter Rieder (Österreich).
Ergebnisse Sonntag: 1. Adam Raga (Spanien), 2. Jeroni Fajardo (Spanien), 3. Jochen Schäfer (Deutschland), 4. Andreas Lettenbichler (Deutschland), 5. Peter Rieder (Österreich).