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Tribute bei Grammy-Verleihung geplant

Whitney Houston bei der Grammy-Verleihung 1988 mit ihrer Auszeichnung Whitney Houston bei der Grammy-Verleihung 1988 mit ihrer Auszeichnung - © AP
Die Musikbranche will Whitney Houston Sonntagabend (Ortszeit) bei der 54. Grammy-Verleihung Respekt zollen. Ein groß angelegtes Tribute wird es zwar nicht geben, "das fühlt sich für mich zu früh, zu frisch an", so der Produzent der Show, Ken Ehrlich, zu CNN.

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"Aber wir arbeiten an etwas, das respektvoll und angemessen ist, um an Whitney zu erinnern." Jennifer Hudson, wie Houston Schauspielerin und Sängerin, soll mit einem Song der am Samstag verstorbenen Pop-Diva gedenken.

Houston war im Alter von 48 Jahren Samstagnachmittag (Ortszeit) tot in ihrem Zimmer in jenem Beverly Hilton Hotel aufgefunden worden, in dem sie Stunden später bei der jährlichen Pre-Grammy-Show ihres Entdeckers und langjährigen Label-Chefs Clive Davis auftreten sollte. "Whitney hätte gewollt, dass wir weitermachen, und ihre Familie hat uns auch gebeten, das zu tun", sagte Davis laut dem US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" Samstagabend in einer Ansprache, ehe das Publikum für eine Schweigeminute innehielt. Zuvor meinte Davis, der Houston im Teenageralter entdeckt hatte und über 30 Jahre lang als ihr Mentor fungierte, "am Boden zerstört" zu sein, "wegen dem Verlust eines Menschen, der mir so viel bedeutet hat". "Sie war so voller Leben, sie hat sich so auf heute Abend gefreut."

Entertainer und Sänger Tony Bennett nutzte seinen Auftritt bei Davis' Party nicht nur für den Houston gewidmeten Song "How Do You Keep the Music Playing", sondern auch für einen Appell an die US-Regierung. "Erst Michael Jackson, dann Amy Winehouse, nun die großartige Whitney Houston", so der 85-Jährige auf der Bühne. "Ich möchte hiermit jeden Menschen in diesem Raum dazu aufrufen, sich für die Legalisierung von Drogen einzusetzen." In Amsterdam müsse sich niemand verstecken, um an Drogen zu gelangen, sondern könne diese beim Arzt bekommen.

Jackson war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gestorben; Winehouse starb mit nur 27 Jahren und 4,16 Promille Alkohol im Blut vergangenen Juli. Die Todesursache von Houston ist bisher noch nicht bekannt, die Sängerin hatte jedoch in der Vergangenheit mit Suchtproblemen zu kämpfen. Mitch Winehouse jedenfalls sieht seine Tochter nun mit Houston gemeinsam im Himmel. "Ihre Musik wird niemals sterben", schrieb er am Sonntag beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Was für eine tolle Mädchenband im Himmel."

Erst Donnerstagabend war Houston bei einem Event anlässlich der anstehenden Grammy-Verleihung aufgetreten und hatte mit Sängerin Kelly Price "Jesus Loves me" gesungen. Nachdem Houston im vergangenen Mai erneut in eine Entzugsklinik gegangen war, schien es um die Sängerin in letzter Zeit besser zu stehen. Erst am Freitag waren Gerüchte aufgekommen, wonach Houston als Jury-Mitglied in der populären US-TV-Castingshow "X Factor" im Gespräch ist. Showerfinder Simon Cowell bestätigte dies am Sonntag in der CNN-Sendung "Piers Morgan Tonight". "Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich sie gerne unter meine Fittiche genommen", so Cowell. "Sie wäre die ultimative, ultimative Mentorin für jeden Kandidaten in der Show gewesen."

Comeback auf Kinoleinwand geplant

Nicht nur im Fernsehen, auch auf der Kinoleinwand sollte man Whitney Houston in diesem Jahr wiedersehen: In dem Remake von "Sparkle", einem lose auf der Karriere von "The Supremes" basierenden Film von 1976, spielt sie die Mutter der Showbiz-Schwestern. Die Rolle sollte das Film-Comeback für die Pop-Diva darstellen, die in den 90er Jahren u.a. mit "Bodyguard" an der Seite von Kevin Costner und "Rendezvous mit einem Engel" mit Denzel Washington als Schauspielerin Erfolge feierte. Wie "Billboard" am Samstag berichtete, werden Houstons letzte Aufnahmen in dem im August erscheinenden Streifen zu hören sein: Der Gospelklassiker "Eyes on the Sparrow" sowie ein Duett mit Jordin Sparks, "Celebrate".



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