Türkei bewegt sich aus Sicht Junckers weg von Europa

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Juncker-Kritik in Bulgarien
Juncker-Kritik in Bulgarien - © APA (AFP)
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat der Türkei neuerlich vorgeworfen, sich von Europa wegzubewegen. Beim Antrittsbesuch der EU-Kommission zu Beginn der bulgarischen Ratspräsidentschaft in Sofia kritisierte Juncker am Freitag erneut die Menschenrechtslage. “Es gibt keinen Fortschritt in türkischen Gefängnissen”, meinte er.

Dagegen zeigte sich der bulgarische Ratsvorsitzende und Ministerpräsident Boiko Borissow etwas konzilianter. “Wir müssen die Beziehungen zur Türkei und zu Russland verbessern”, sagte er. Die Türkei sei “ein wichtiger Nachbar und wichtig für Europa”. Außerdem “sollten wir nicht vergessen, dass nach der Unterzeichnung des EU-Türkei-Deals zur Migration der Flüchtlingsstrom stark abgenommen hat”.

Aber auch Borissow meinte, dass “wir wirklich hoffen, dass die türkische Regierung ihre Behandlung von Journalisten überdenken soll”. Denn “das würde es in Zukunft einfacher machen”, auch in Bezug auf den Westbalkan. “Einige Korrekturen von der Türkei und unser politischer Wille” würde die Region deutlich besser dastehen lassen.

(APA)

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