Türschlösser im Test: Zehn von 20 Modellen schnell geknackt

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Die Hälfte der getesten Schlösser war rasch geknackt. (Symbolbild)
Die Hälfte der getesten Schlösser war rasch geknackt. (Symbolbild) - © Bilderbox
Ist die Haustüre zugesperrt, kann nichts mehr passieren. Tja, leider falsch gedacht. Wie ein aktueller Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) aufzeigt, sind die meisten Türschlösser recht schnell geknackt.

Getestet wurde 20 gängige Zylinderschlösser. Diese werden häufig in privaten Haushalten und in großen Wohnanlagen eingebaut. Fünf stammten aus Baumärkten oder Onlineshops, 15 aus dem Fachhandel. Die Konsumentenschützer haben geprüft, ob und in welchem Zeitraum sie nach zweifachem Versperren von einem Profi zerstörungsfrei geöffnet werden können.

Sechs Schlösser hielten Einbruchsversuch stand

“Die Hälfte musste am Ende mit ‘nicht zufriedenstellend’ bewertet werden – die betroffenen Modelle konnten alle in weniger als fünf Minuten geknackt werden”, kritisierten die Tester. In einigen Fällen dauerte das kaum länger als mit dem Originalschlüssel. Nur auf zwei Schlössern waren hinterher Spuren zu erkennen.

Sechs “sehr gute” Schlösser hielten hingegen auch nach 20 Minuten noch allen Öffnungsversuchen stand. Mit dem E60 von ABUS um rund 30 Euro im Baumarkt gehört auch eines der günstigsten Modelle dazu. Die restlichen “sehr guten” Schlösser wurden im Fachhandel eingekauft. Sie lagen mit Kosten von rund 90 Euro (ISEO R6 Bohrmulde) bis 187 Euro (EVVA 3KS) preislich im Mittelfeld.

Türschloss alle zehn Jahre austauschen

In der September-Ausgabe des Magazins “Konsument” raten die Tester, Schlösser generell spätestens nach zehn Jahren auszutauschen, um die Sicherheit aufrechtzuerhalten. Den Einbau sollte man Profis überlassen. Als Vorsorge gegen Einbrecher braucht es neben einem guten Schloss unter anderem auch hochwertige Schutzbeschläge.

(APA)

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