Tunnelübung der Feuerwehr Schwarzach

Tunnelübung in Schwarzach.
Tunnelübung in Schwarzach. - © FF Schwarzach
Aufgrund der Umstellung von Analogfunk auf Digitalfunk und der Austausch des 25 Jahre alten Rüstlöschfahrzeuges auf ein neues Rüstlöschfahrzeug Tunnel probte am Freitag die Feuerwehr Schwarzach im Schönbergtunnel (Pongau) den Ernstfall.

Übungsannahme war ein Pkw-Brand im Schönbergtunnel. Nachfolgende Fahrzeuge wollten wenden, wobei es zu einer schweren Massenkarambolage kam. Insgesamt waren mehrere Pkw und zwei Lkw in das Übungsszenario involviert. Zusätzlich waren 38 verletzte Personen zu retten.

Sirenenalarm rief Feuerwehrleute auf den Plan

Um 19:13 Uhr wurden die Feuerwehren aus Schwarzach und St. Veit mittels Sirenenalarm zum Brand im Schönbergtunnel alarmiert. Unverzüglich wurden beide Tunnelportale angefahren. Mit schwerem Atemschutz wurde  die Brandbekämpfung und Menschenrettung im Tunnel begonnen.

Viele Verletzte nach Massenkarambolage

Nach der ersten Lageerkundung konnte festgestellt werden, dass ein Pkw in Vollbrand steht und mehrere Fahrzeuge mit vielen Verletzten in einer Massenkarambolage verunfallt sind. Aufgrund dieser Meldung erhöhte der Übungsleiter, OFK Schwarzach, die Alarmstufe. Somit wurden die Feuerwehren Goldegg mit dem Löschzug Weng, das Einsatzleitfahrzeug Pongau aus St. Johann, das Atemschutzfahrzeug Pongau aus Bischofshofen und der Großlüfter aus Pfarrwerfen alarmiert.

Großaufgebot an Einsatzkräften in Schwarzach

Während der Brandbekämpfung im Tunnel unter schwerem Atemschutz wurde auch mit dem Retten der verletzten Personen begonnen. Nach neuerlicher Lageerkundung wurde festgestellt, dass viele Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sind und weitere hydraulische Rettungsgeräte benötigt werden. Um weitere hydraulische Rettungsgeräte vor Ort zu haben wurde die Alarmstufe neuerlich erhöht und somit die Feuerwehren St. Johann und  Lend alarmiert.

Nach kurzer Zeit konnte der Brand mittels Schaumangriff des neuen RLFA Schwarzach gelöscht und mit dem Großlüfter Pfarrwerfen der Tunnel vom Rauch befreit werden. Nun konnten weitere Feuerwehrkräfte sowie das bereits an den Portalen eingetroffene Rote Kreuz mit den Notärzten und die Polizei in den Tunnel einfahren. In perfekter Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Roten Kreuz konnten die Verletzten schnell befreit und zur bereits eingerichteten Sanitätshilfsstelle für die weitere Versorgung gebracht werden. Das Kriseninterventionsteam stand den  eintreffenden Angehörigen zur Seite. Einige Personen, die durch die beiden Fluchtausgänge flüchteten, wurden von der Feuerwehr Goldegg übernommen, in Sicherheit und ebenfalls in die Sanitätshilfsstelle gebracht.

Nach der Rettung aller Personen wurde die Einsatzstelle aufgeräumt und die Übung konnte erfolgreich beendet werden.

Feuerwehr Schwarzach dankt Teilnehmern

Ein ganz besonderer Dank an alle Feuerwehren, die mit 134 Mann und Frauen der Übung teilgenommen haben. Dankeschön auch dem Roten Kreuz, die mit 25 Mann und 5 Fahrzeugen dabei waren, dem Notarztteam, dem Kriseninterventionsteam, der Polizei, der Landesstraßenverwaltung, den Verletztendarstellern und alle die mitgeholfen haben diese Tunnelübung durchzuführen. 

 

 

 

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- 350 Rekruten im Pinzgau angelo... +++ - "Secret Garden": Die besten Bi... +++ - Oldtimer-Fans und Bier-Liebhab... +++ - Einbrecher treiben in der Land... +++ - Wagrain: 45-Jähriger von umstü... +++ - EU-Kommissar Johannes Hahn mit... +++ - Fahrräder gestohlen und online... +++ - Salzburger Jugendmonitor: Weni... +++ - In Apotheke in Henndorf Pistol... +++ - Maishofen: Brand in Holzwerkst... +++ - Fliegerbombe: Bahnverkehr von ... +++ - Salzburger ist bester Maurer d... +++ - St. Johann im Pongau: 29-Jähri... +++ - Nach Wahldebakel der Grünen: A... +++ - Feuerwehren bei Chemieunfall i... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen