Twitter enttäuscht Anleger mit roten Zahlen

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Quartalszahlen ließen Twitter-Aktienkurs fallen
Quartalszahlen ließen Twitter-Aktienkurs fallen
Der Internet-Kurznachrichtendienst Twitter schreibt weiterhin rote Zahlen und verschreckt damit seine Anleger. Im dritten Quartal machte das kalifornische Unternehmen einen Verlust von 175 Mio. Dollar (138 Mio. Euro). Die Nutzerzahlen der Internetplattform legten zwar zu, allerdings nicht so stark wie erwartet. Die Twitter-Aktie fiel deshalb im nachbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent.


Twitter hat seit seiner Gründung im Jahr 2006 noch nicht ein einziges Mal schwarze Zahlen geschrieben. Auch im Ende September zu Ende gegangenen Quartal stand unter dem Strich erneut ein Minus. Dieses war noch dazu drei Mal so groß wie das im dritten Quartal des vergangenen Jahres. Der Umsatz verdoppelte sich dagegen auf 361 Mio. Dollar, genauso kräftig legten auch die Werbeeinnahmen zu.

Ein entscheidender Faktor für Anleger sind die Nutzerzahlen: Diese konnte Twitter nach eigenen Angaben zwischen Juli und September um 13 Mio. auf 284 Mio. steigern. Zwischen April und Juni hatte der Kurznachrichtendienst die Nutzerzahlen allerdings noch um 16 Mio. steigern können.

Das Wachstum der Nutzerzahlen sei nur “mäßig zufriedenstellend”, sagte Nate Elliot vom Marktforschungsinstitut Forrester. Twitter brauche Nutzer, die die Seite täglich nutzten. Der Konkurrent Facebook biete seinen Mitgliedern “ständig gute Gründe”, auf die Seite zu gehen. Dies müsse auch Twitter noch mehr tun. Hier verspricht sich das Unternehmen Abhilfe durch eine neue Anordnung der sogenannten Timeline, der Startseite eines jeden Nutzers, an der es derzeit bastelt.

Die neuen Quartalszahlen ließen den Aktienkurs von Twitter fallen. Der Kurs sackte im nachbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent auf 43,47 Dollar ab. Der Kurznachrichtendienst war erst vor knapp einem Jahr an die Börse gegangen. Damals war ein Anteilsschein 26 Dollar wert. Im Dezember erreichte der Kurs seinen bisherigen Höchststand von 73,31 Dollar. Seitdem ließ er wegen Sorgen um das Wachstum des Netzwerks nach.

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