28. September 2012 08:47; Akt.: 28.09.2012 08:47

Über 100 Vorarlberger absolvieren freiwilliges soziales Jahr

Land Vorarlberg unterstützt ARGE Soziale Berufsorientierung mit 290.000 Euro Land Vorarlberg unterstützt ARGE Soziale Berufsorientierung mit 290.000 Euro - © VOL.AT/Steurer
Bregenz – Mehr als 100 Vorarlberger Jugendliche absolvieren im Turnus 2012/13 ein freiwilliges soziales Jahr, 26 davon in der Schülerbetreuung an Volksschulen, die anderen bei Sozialeinrichtungen.

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Sie nützen diese Zeit, um herauszufinden, ob auch ihre berufliche Zukunft im Sozialbereich bzw. in der Arbeit mit Schulkindern liegen soll. Das Land Vorarlberg unterstützt die ARGE Soziale Berufsorientierung für die Organisation dieses Angebotes heuer mit rund 290.000 Euro.

Für Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Landesrätin Greti Schmid ist das freiwillige soziale Jahr eine Möglichkeit für junge Menschen, sich zu engagieren, aber auch ein wichtiges Instrument in der Jugendbeschäftigung. “Junge Menschen brauchen Bildungs- und Berufsperspektiven. Das ist ein entscheidendes Zukunftsthema und daher eines unserer dringendsten Anliegen. Die Soziale Berufsorientierung ist eine Chance für die Jugendlichen”, sagt Rüdisser.

Entlastung für Schulen

Die Möglichkeit, das freiwillige soziale Jahr in der Schülerbetreuung zu machen, gibt es seit dem Schuljahr 2009/10. Das Angebot bewährt sich bestens, betont Landesrätin Schmid: “Davon profitieren nicht nur die Jugendlichen, sondern auch alle anderen Beteiligten. Für die Schulen ist es eine höchst willkommene Entlastung in der Durchführung der Schülerbetreuung. Und die Schulkinder selbst können durch die Verstärkung des Betreuungspersonals besser gefördert werden. Sie haben mehr und jüngere Ansprechpersonen und erleben Kontinuität in der Betreuung.”

Bemerkenswert: Bis zu 80 Prozent der Jugendlichen eines Turnus wollen nach dem Abschluss des freiwilligen sozialen Jahres eine Ausbildung in dem Bereich anstreben, in dem sie tätig waren. Aber auch für jene, die sich für andere Berufswege entscheiden, sind die Erfahrungen aus dem Sozialjahr jedenfalls ein Gewinn, sind Landesstatthalter Rüdisser und Landesrätin Schmid überzeugt: “Gutes persönliches Auftreten, Teamfähigkeit und kooperatives Verhalten sind überall gefragt und zählen in der Arbeitswelt immer mehr.”



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