Nur zwei Insassen überlebten den tragischen Flugzeugabsturz. - © APA/ Daniel Liebl; zeitungsfoto.at
Wann die Aufwachphase für das schwerstverletzte Opfer eingeleitet werden könne, sei vorerst nicht abschätzbar, erklärte ein Sprecher des Krankenhausbetreibers am Mittwoch. Auch der weniger schwer verletzte Tiroler bleibe “stationär”. In den Heimatorten der sechs Todesopfer waren am Nachmittag die ersten Beerdigungen angesetzt.
Der künstliche Tiefschlaf für einen der Überlebenden bleibe diese Woche “sicher aufrecht”. “Engmaschige Untersuchungen” seien angesetzt. Erst in Tagen sei mit einer Entscheidung über den Beginn der Aufwachphase zu rechnen.
Unterdessen laufen die Untersuchungen des Wracks auf Hochtouren. Die Cessna war am Dienstag in mehrere Teile zerschnitten worden, die vorläufig in einem Hangar am Innsbrucker Flughafen zwischengelagert wurden. Die Propeller sollten zur Herstellerfirma nach Deutschland gebracht und dort begutachtet werden.
Eine Befragung des ansprechbaren Überlebenden brachte vorerst nichts Neues. Der Mann habe sich an nicht viel erinnern können, hatte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Innsbruck am Dienstag erklärt.
Die siebenköpfige Gruppe aus dem Zillertal wollte Sonntag früh nach Spanien. Der Pilot, der ebenfalls getötet wurde, stammt aus Salzburg. Er nahm in Innsbruck die Passagiere an Bord der Cessna mit der Kennung “N738W” und startete um 6.50 Uhr. Wenig später krachte die Maschine in 1.612 Metern Höhe in Flugrichtung Osten in einen steilen Berghang. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte dichter Nebel. Der Pilot hatte einen “Sichtflug” geplant.