Übung: Retter zeigen in St. Johann ihr Können

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Die Retter waren voll gefordert.
Die Retter waren voll gefordert. - © Rotes Kreuz Salzburg
Bei einer Schauübung in St. Johann im Pongau stellten am Freitagabend Retter des Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann ihr Können gemeinsam unter Beweis. Auch zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen.

Am Freitagabend fand die jährliche Floriani-Übung der Freiwilligen Feuerwehr St.Johann statt. Mit dabei waren auch zehn Sanitäter des Roten Kreuzes die vor etwa 100 Zusehern, gemeinsam mit den Kollegen der Feuerwehr, zeigten was zu leisten sie im Stande sind.

Die Baumstämme zu sichern war nicht einfach./Leserreporter Die Baumstämme zu sichern war nicht einfach./Leserreporter ©

Die Übungsannahme war ein Verkehrsunfall im St. Johanner Untermarkt. Beteiligt waren zwei PKW und ein LKW, dessen Anhänger mit Holz beladen war, wie die Freiwillige Feuerwehr St. Johann in einer Aussendung berichtete. Der Anhänger kippte bei dem Unfall um, wodurch die Insassen der PKWs durch das Holz eingeklemmt waren. Insgesamt gab es bei diesem Szenario fünf Verletzte zu retten und zu versorgen.

Übung: Baumstämme fordern Floriani-Jünger

Neben der Ladungssicherung mussten die rund 50 Floriani-Jünger die verletzten Personen retten und an das Rote Kreuz übergeben. „Die Herausforderung für unsere Burschen lag vor allem bei der Sicherung der Holzstämme um den Sanitätern die Möglichkeit zu schaffen die verletzten Personen zu stabilisieren“, sagte Hauptbrandinspektor Johann Überbacher, der als Ortsfeuerwehrkommandant die Einsatzleitung seitens der Feuerwehr übernahm. Ein weiteres Augenmerk liegt bei solch einer Übung auf der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einsatzorganisationen. Neben der Feuerwehr waren zehn Mitarbeiter des Roten Kreuzes, Bezirksstelle St. Johann an dieser Übung beteiligt. „Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr verlief auch bei dieser Übung – gleich wie bei allen anderen Übungen und Einsätzen – reibungslos. Trotzdem, oder gerade damit es eben so bleibt, muss immer wieder gemeinsam geübt werden“, sagte Bereitschaftskommandant Christoph Riepler der die Einsatzleitung für das Rote Kreuz über hatte. Speziell das feucht-kalte Wetter machte diese Übung für alle Beteiligten nochmal fordernder.

100 Schaulustige: Schauübung soll aufklären

Wie es bei so vielen Einsätzen passiert, gab es auch bei dieser Floriani-Übung zahlreiche Schaulustige. Nur waren selbige an diesem Freitagabend mehr als nur erwünscht. „Diese Übung war eine Schauübung, um die Bevölkerung an unserer Arbeit teilhaben zu lassen. Es ist wichtig, dass unsere Mitbürger wissen wozu wir, da meine ich sowohl die Feuerwehr als auch das Rote Kreuz, zu leisten im Stande sind“, meinte Riepler. Den zahlreichen Zuseher gefiel offensichtlich was sie sahen und viele zeigten sich sehr beeindruckt mit welcher Qualität und Geschwindigkeit bei solch einem Szenario gearbeitet wird. Vielleicht waren unter den Zusehern bereits die Sanitäter oder Feuerwehrler der Zukunft.

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