UEFA-Verfahren gegen Serbien und Albanien

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Skandalspiel von Belgrad hat Folgen
Skandalspiel von Belgrad hat Folgen
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat nach den Ausschreitungen beim EM-Qualifikationsspiel Serbien gegen Albanien erwartungsgemäß umfangreiche Disziplinarverfahren gegen die beiden Verbände eröffnet. Als Termin für die Verhandlung vor der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer nannte der Verband am Mittwochabend in einer Mitteilung den 23. Oktober.


Der serbische Verband muss sich neben mangelhafter Organisation vor allem wegen massiven Fehlverhaltens der Fans verantworten. Die UEFA-Vorwürfe lauten konkret: Abfeuern von Feuerwerkskörpern und Werfen diverser Gegenstände, Ausschreitungen und Platzsturm sowie Verwendung eines Laser-Pointers. Die Albaner werden dagegen für den Spielabbruch und das Zeigen eines verbotenen Banners verantwortlich gemacht. Im schlimmsten Fall droht beiden Verbände der Ausschluss aus der laufenden EM-Qualifikation.

Auslöser der Tumulte war eine per Fernsteuerung ins Stadion gelenkte Drohne, an der eine Fahne mit einer Abbildung Großalbaniens befestigt war. Deshalb musste die Partie beim Stand von 0:0 kurz vor der Pause abgebrochen werden.

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