UFK Schwemm gegen JSC Vindobona – das ist Brutalität

Kapfenberg – Simmering, das war einmal. Jetzt ist UFK Schwemm-De La Salle gegen JSC Vindobona-handyretten.at Brutalität. Oder zumindest war es das am Samstagnachmittag in Wien-Floridsdorf. Zum Ende der Begegnung im Abstiegskampf der 1. Klasse B im Wiener Fußball-Unterhaus gingen Spieler, Betreuer und zumindest einige der 55 Zuschauer am Platz in der Floridsdorfer Jochbergengasse aufeinander los.

Das Spiel – Endstand 2:2 – war bereits zuvor mit großer Erbitterung geführt worden. Schließlich ging es auch um einiges. Vindobona hat als Tabellenzehnter gerade einmal drei Punkte Vorsprung auf den letzten Platz, bei der Heimmannschaft UFK Schwemm als Elfter sind es gar nur zwei. Dementsprechend musste der Schiedsrichter zehnmal zu Gelb und dreimal zu Rot greifen.

Gegen 15.40 Uhr waren laut Polizeisprecher Paul Eidenberger die Emotionen endgültig nicht mehr in Zaum zu halten. Ein Tormann beschimpfte den gegnerischen Trainer, dieser zahlte in gleicher Münze zurück. In welcher Konstellation sich diese Eskalation zutrug, war am Sonntag nicht mehr mit letzter Sicherheit festzustellen. Jedenfalls gingen die beiden Beteiligten aufeinander los, die jeweiligen Teamkollegen schalteten sich ein und am Ende mischten auch die Zuschauer mit.

Als die Polizei kam, war die Auseinandersetzung schon wieder vorbei. Zwei Personen wurden leicht verletzt, wiesen aber das Angebot bzw. die Aufforderung, sich in ein Spital zu begeben, zurück. 31 Personen wurden wegen der Beteiligung an der Rauferei angezeigt. Eidenberger zufolge war es sehr stark zu bezweifeln, dass es sich hierbei um alle Streithähne handelte.

(APA)

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