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UHC nach Niederlage gefordert

Der UHC hat eine Niederlage erlitten. Der UHC hat eine Niederlage erlitten. - © Krug
Die Sensat ion war in Reichweite, der Gegner aber letztlich doch zu stark und zu abgebrüht. Der UHC Salzburg bot im Heimspiel gegen den Bundesliga-Absteiger und Topfavoriten Edelweiß Linz 1 über weite Strecken eine starke Leistung, musste sich aber nach einer zehnminütigen Schwächephase in der zweiten Halbzeit doch noch mit 27:30 geschlagen geben.

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Dabei war der UHC Salzburg in der ersten Hälfte noch das bessere Team gewesen und bis zur 29. Minute ständig in Führung gelegen (5:1, 8:5, 11:7). Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang den erfahrenen Linzern erstmals der Ausgleich zum 13:13.

Größter Pluspunkt des UHC in Hälfte eins war eine starke Defensivleistung (inkl.  toller Torhüterparaden), aber im Angriff setzte sich ein wenig der Trend der letzten Spiele fort. Es wurden einfach zu viele Großchancen vergeben. Der Unterschied zu manch anderer Partie: Mit insgesamt mehr als zehn Stangenschüssen bis zum Spielende waren die UHC-Akteure diesmal auch massiv vom Wurfpech verfolgt.

UHC versuchte Rückstand aufzuholen

In der zweiten Spielhälfte erwischten dann die Gäste aus Linz den besseren Start und konnten sich innerhalb von zehn starken Minuten vom 14:14 bis zu einer 23:18-Führung absetzen (35. bis 45. Minute). In dieser Phase der Begegnung erinnerte ein äußerst konfus agierender UHC leider wieder an die Leistung bei der bitteren 23:37-Auswärtsschlappe. Die großteils überhasteten und/oder unglücklich abgeschlossenen Angriffe führten zu leichten Kontertoren für Edelweiß Linz, und auch bei den Positionsangriffen der Gäste lief nun in der UHC-Abwehr wenig zusammen (fast nach jedem Spielzug schlossen die Linzer kaum behindert vom Sechsmeterkreis ab). So konnten es sich die Oberösterreicher sogar leisten drei ihrer vier Siebenmeter zu vergeben.

Einen Fünf-Tore-Rückstand in den verbleibenden fünfzehn Spielminuten noch aufzuholen, ist zwar im Handball nicht unüblich, das ließen die bis zum Spielende clever agierenden Ex-Bundesliga-Spieler aber gegen die junge Salzburger Truppe nicht zu. Ein Beispiel für die Qualität des Gästeteams: Zwar war mit Flügelspieler Rico Stollberg einer der Linzer Leistungsträger gar nicht nach Salzburg mitgereist, dafür war diesmal mit Patrick Bogensperger ein anderer Linzer Flügel 60 Minuten lang nicht von der UHC-Abwehr in den Griff zu bekommen und netzte gleich zwölfmal im UHC-Tor ein. Ganz zu schweigen von Edelweiß-Spielmacher Nermin Alkic, der zweifelsohne zu den Topakteuren der Liga zählt: Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig hatte anfangs nur auf der Bank Platz genommen, dirigierte aber mit Fortdauer der Partie zunehmend das Spiel von Edelweiß Linz und traf auch selbst noch sechsmal.

Oberösterreichische Landesliga, Gruppe A: UHC Salzburg – Edelweiß Linz 1    27:30 (13:13)
UHC-Kader (Tore): Mark Feichtinger (5), Lukas Schnöll (4), Christian Schnöll, Huber, Schär, von Götz (alle 3), Pfleger, Pac (je 2), Sperr, Deinhamer (je 1), Kastner, Mathias Schmied; Tor: Miladic (51. – 60.), Manhart (1. – 50.)



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