Umsätze mit Gartenmöbeln 2016 weiter rückläufig

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Bei den Gartenmöbeln wurde heuer wieder gespart
Bei den Gartenmöbeln wurde heuer wieder gespart - © APA (Archiv)
Der seit drei Jahren anhaltende Abwärtstrend bei Gartenmöbeln setzt sich auch heuer fort, die Umsätze der Branche sinken 2016 voraussichtlich um 2,4 Prozent. Wie das aktuelle Branchenradar zeigt, werden die Herstellerumsätze heuer 52,7 Mio. Euro betragen. Besonders die gewerblichen Kunden aus Gastronomie und Hotellerie haben ausgelassen und weniger für die Möblierung des Außenbereichs ausgegeben.

“Gastronomie und Hotellerie haben heuer aufgrund der Registrierkasse bei Investitionen gespart”, heißt es von Kreutzer, Fischer & Partner am Freitag zur APA. Wegen der Unsicherheit, wie hoch die Kosten der Einführung wirklich ausfallen würden, hätten Restaurants und Co die Ausgaben zurückgefahren.

Bei den privaten Haushalten habe sich die Lage stabilisiert. Nach einem Boom vor einigen Jahren, steckten die Haushalte zuletzt immer weniger Geld in Tische, Lounge-Garnituren, Liegen und Co. Heuer soll sich das Minus bei Gartenmöbeln laut dem Branchenradar von Kreutzer Fischer & Partner in diesem Kundensegment nur noch auf 1,8 Prozent belaufen.

“Die Haushalte stehen bei Möbeln und Bauen auf der Bremse”, beobachtet der Berater. Alles was an Ausgaben aufschiebbar ist, werde aufgeschoben. Im kommenden Jahr soll es sowohl bei den privaten als auch bei den gewerblichen Kunden wieder Wachstum geben.

Gekauft werden hauptsächlich aus dem asiatischen Raum stammende Produkte von Handelsmarken der Möbel- und Baumarktketten, so das Beratungsunternehmen. Echte Marken gebe es nur im höherwertigen Bereich, im Mittelpreissegment habe Ikea die Nase vorn. Österreichische Hersteller gebe es kaum noch.

(APA)

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