Umweltfreundlich und flexibel von A nach B – alternative Mobilitätskonzepte in Salzburg

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Umweltfreundlich und flexibel von A nach B – alternative Mobilitätskonzepte in Salzburg
© By User: Mattes (Own work) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons
Mobil sein bedeutet unabhängig sein. Für die meisten sind die Öffentlichen Verkehrsbetriebe das Mittel der Wahl. Ohne ein intaktes Netz für die Beförderung der Einwohner einer größeren Stadt, funktioniert in den Metropolen dieser Welt nicht viel. Aktuell zu beobachten in Berlin: Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat den S-Bahnverkehr in der deutschen Hauptstadt nahezu lahmgelegt. Glücklich waren in Berlin jene, die während des Streiks ein Auto hatten.

Ein eigenes Auto ist manchmal unverzichtbar

Die meisten Städter, so auch Salzburger, besitzen schlichtweg kein Automobil. Die Gründe dafür sind vielfältig. Bewegt man sich größtenteils innerstädtisch, ist auf Busse und Bahnen meist Verlass, manche verzichten bewusst und der Umwelt zuliebe auf eine eigenes Auto, die anderen können sich vielleicht einfach keines leisten. Für beide Parteien gibt jetzt neben den Öffentlichen nun ein Angebot, da sowohl mit dem Portemonnaie als auch der Umwelt vereinbar ist. Denn es gibt Situationen, in denen es ohne ein Auto nicht geht. Die Lösung hört in Salzburg auf den einprägsamen Namen EMIL.

EMIL setzt Salzburg unter Strom

EMIL bietet Pkw-Lenkern die Möglichkeit, an insgesamt 15 Stationen in Salzburg unkompliziert ein Auto auszuleihen. Der Clou: Die Fahrzeuge werden ausschließlich mit Strom angetrieben. Elektroautos werden tendenziell günstiger und sind auch im Unterhalt bedeutend preiswerter, als solche mit herkömmlichen Kraftstoff. Durch die hohe Abnahme von Ladestationen hat der Anbieter zudem weitere finanzielle Vorteile, welche direkt an den Kunden weitergegeben werden. Diese Faktoren führen zu erschwinglichen 3,90 € pro Stunde, die gefahrenen Kilometer sind sogar schon mit im Preis enthalten. Die Tagespauschale im günstigsten Tarif liegt bei 55 €, ebenso inklusive der gefahrenen Kilometer. Das Preiskonzept von EMIL ist insgesamt recht gut ausbalanciert und bietet den Inhabern einer Jahreskarte des Salzburger Verkehrsverbundes Preisvorteile. So kann flexibel von einem Verkehrsmittel auf das andere gewechselt werden.

Privates Carsharing neu strukturiert

Sich privat ein Auto zu teilen, ist eine gute Möglichkeit, flexibel und mobil zu bleiben und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Hat sich eine Gruppe Gleichgesinnter zusammengefunden, ist der gemeinschaftliche Kauf eines Gebrauchtwagens oft eine gute Wahl. AutoScout24 bietet eine große Auswahl an Gebrauchten, die je nach Zustand für ein privat organisiertes Car Sharing in Betracht kommen. Trotzdem ist das gemeinsame Nutzen eines Fahrzeugs manchmal nicht so einfach umzusetzen, vor allem die Kostenverteilung macht Mühe. An dieser Stelle schalten sich Vermittlungsportale wie carsharing 24/7 ein. Auf der Website können Autobesitzer Ihr Fahrzeug kostenfrei zur Miete anbieten und so einen Teil der Fixkosten wieder hereinholen. Will man ein Auto leihen, hat man den Vorteil sich aussuchen zu können, ob ein Kleinwagen reicht oder ein Kombi zum Möbeltransport her muss. Ein internes Bewertungsportal schafft Sicherheit und Vertrauen für beide. Wird ein Auto häufiger von den gleichen Personen genutzt, können diese ein sogenanntes Team bilden und die Kosten für alle Beteiligten noch weiter senken. Eine virtuelle Fahrgemeinschaft, wenn man so möchte.

Genau wie EMIL ist “carsharing 24/7” ein erfolgreiches und wachsendes Unternehmen – Carsharing 2.0 ist eine alte Idee, die mit neuen Mitteln sinnvoll umgesetzt wird. Das Konzept Autos flexibel zu mieten und privat zu teilen füllt eine Lücke und wird weiterhin Aufwind bekommen. Gut für die Salzburger Luft und für die Geldbörse.

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