14. Januar 2010 16:55; Akt.: 27.09.2011 19:38

Uni Salzburg: Zwei Mio. Euro des Ministeriums verplant

Uni Salzburg: Die zusätzlichen zwei Mio. Euro des Ministeriums sind verplant Uni Salzburg: Die zusätzlichen zwei Mio. Euro des Ministeriums sind verplant - © Wild Bild
Der zusätzliche Geldsegen von zwei Millionen Euro, den die Universität Salzburg als Folge der herbstlichen Studierendenproteste vom Wissenschaftsministerium erhält, ist am Donnerstag in einem Gespräch zwischen Rektorat und Hochschülerschaft verplant worden.

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Ein Teil wird für eine Verbesserung der Ausstattung der Hör- und Übungsräume verwendet. Außerdem sollen die Öffnungszeiten der Bibliotheken ausgeweitet und eine Sommeruni ermöglicht werden, wie die stellvertretende ÖH-Vorsitzende Svjetlana Vulin der APA sagte.

Mit dem Geld sollen Hörsäle und Übungsräume sowie das Labor an der Naturwissenschaftlichen Fakultät besser ausgestattet werden. Weiters werden ab März die vier größten Bibliotheken der Uni Salzburg bis 21.00 Uhr geöffnet haben. Dieses Pilotprojekt ist befristet auf ein Jahr. Danach werde evaluiert, um auch jene Zeiten festzustellen, an denen kaum Bedarf besteht. Und dann sollte das Modell auf alle Bibliotheken ausgeweitet werden, so Vulin. Außerdem sollen dann Studierende geringfügig als Bibliothekare beschäftigt werden.

Weiters wurde die Schaffung von Winter- und Sommerunis im Februar und September beschlossen. Hier soll in einem Monat der gesamte Lehrstoff eines Semesters geblockt noch einmal wiederholt werden, was vor allem zur Prüfungsvorbereitung gedacht ist. “Dadurch werden Engpässe bei den Studienplätzen abgebaut und die Studienverhältnisse spürbar verbessert”, sagte Elisabeth Piller, ebenfalls stellvertretende ÖH-Vorsitzende.

Vulin zeigte sich namens der ÖH zufrieden mit dem Ergebnis, weil damit die Forderungen der Studierenden umgesetzt würden. Die Arbeit in den inhaltlichen Gruppen, in denen Rektorat und Studierende gemeinsam Projekte entwicklen, werde aber weitergeführt.

Die zwei Millionen Euro sind Teil jener “Notfalls-Reserve” in Höhe von 34 Mio. Euro, die Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) im November als Konsequenz aus den Studentenprotesten zur Verfügung gestellt hat. Rektorat und ÖH müssen das Geld allerdings beim Ministerium beantragen.



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